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19.12.1975 - 

Schuß statt Check:

Mann tot - Irrtum geklärt

TALLAHASSEE (Fla) - Wenn bei Anfragen wegen gestohlenen Kraftfahrzeugen an das Polizeiinformationssystem des US-Bundesstaates Florida nicht nur das Kennzeichen, sondern auch seine Farbe eingegeben werden müßte, wäre Arbeitsamtsdirektor Frank D. Booth heute noch am Leben: er wurde von einem aufgeregten Polizeibeamten erschossen, der ihn für einen Autodieb hielt.

Der Polizist Robert Rennie hatte Booth's Wagen am Rand eines Highways stehen sehen und routinemäßig über Funk das Kennzeichen durchgegeben. Er erhielt die Computer-Auskunft, das Auto sei als gestohlen gemeldet und ging mit gezogenem Revolver auf das Fahrzeug zu. In der daraufhin entstehenden Verwirrung schoß er - voreilig.

In Florida werden bei der alljährlichen Ausgabe neuer Kfz-Kennzeichen für alle Autos dem Besitzer stets neue Nummern zugeteilt. Wer in diesem Jahr "123" hatte kann nächstes Jahr beispielsweise "456" bekommen - ohne Rücksicht darauf, wer diese Zahlenkombination vorher hatte. Die Kennzeichen jedes "Jahrganges" haben allerdings eine eigene, bisher nicht wiederholte Farbe.

Booth's Unglück: sein 1975er Chrysler hatte dieselbe Nummer wie ein 1971 als gestohlen gemeldetes und im Polizeiinformationssystem gespeichertes völlig anderes Auto. Der Polizist achtete nur auf die Zahlen - aber nicht auf die Farbe des Kennzeichens und auch nicht auf andere Merkmale, die das EDV-System wohl hätte liefern können.