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17.08.1990 - 

Internationale Ausschreibung möglich

Mannesmann heimst D2-Lizenz auch für DDR-Mobilfunk ein

BONN (vwd) - Als ein Überraschungspaket stellt sich die Mannesmann Mobilfunk GmbH der im Frühjahr erteilte Auftrag zur Errichtung bundesdeutschen D2-Mobilfunk-Netzes heraus: Auch für die DDR geplante D2-Netz wird aller Wahrscheinlichkeit nach von der Mannesmann-Tochter geliefert werden.

In Übereinstimmung Bundespostminister Christian Schwarz-Schilling will dessen Ostberliner Amtskollege Schnell in Kürze ein entsprechendes Angebot von der bilfunk GmbH einfordern. entsprechenden Auflagen, hezu identisch mit denjenigen für das bundesdeutsche Netz, sollen unverzüglich übermittelt werden.

Die weitgehende Identität Auflagen wird vom Bonner Postministerium auch als ein Grund für den Verzicht auf öffentliche Ausschreibung des Auftrages angeführt. Davon abgesehen, so Schnell und Schwarz-Schilling, würde ein Aufteilung des D-Netz-Frequenzbereiches auf drei Anbieter - das D1-Netz wird von der Bundespost Telekom betrieben - einen effizienten Netzbetrieb nicht mehr zulassen.

Der entstehende gesamtdeutsche Markt, darüber sind sich die Minister einig, werde allerdings das Entstehen weiter Mobilfunk-Netze sowohl begünstigen als auch erforderlich machen. Vorbereitungen zur schließung geeigneter Frequenzbereiche sollen eingelegt werden. Auch sei ein internationaler Ideenwettbewerb zur Lizenzierung höherfrequenter PCN-Netze geplant.