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23.04.1999

Manugistics: Trendwende in USA eingeleitet

Das Ende Februar abgeschlossene Geschäftsjahr 1999 war für den SCM-Anbieter Manugistics Inc. alles andere als erfreulich. Bei einem Umsatz von rund 178 Millionen Dollar, davon 74 Millionen Dollar aus dem Lizenzgeschäft, mußte der Hersteller aus Rockville, Maryland, einen Verlust von 96 Millionen Dollar ausweisen. Begründet wird das Ergebnis unter anderem mit außerordentlichen Belastungen für Akquisitionen und Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 37 Millionen Dollar. So wurde im vergangenen Jahr die Firma Promira übernommen, deren Produkte zur Planung komplexer Fertigungsstrukturen mittlerweile in das Manugistics-eigene Paket integriert sind. Außerdem hat man die bislang international angesiedelten Entwicklungsabteilungen unter dem Dach des amerikanischen Headquarters konzentriert.

Eine Wende der angespannten Situation soll sich im Januar dieses Jahres abgezeichnet haben - seitdem wurden neue Großkunden wie Mitsubishi Nordamerika und UDV in Großbritannien hinzugewonnen. William Gibson, Chairman und CEO von Manugistics, ist entsprechend optimistisch: Die Restrukturierungen seien inzwischen weitgehend abgeschlossen, so daß jetzt eine stabile Geschäftssituation erwartet werde.

Deutlich besser als in den USA soll die Manugistics-Entwicklung in Europa ausgefallen sein, heißt es in einer Mitteilung der deutschen Depandance in Ratingen. Ohne konkrete Zahlen zu nennen, wurde den Angaben zufolge die europäische Kundenbasis auf 200 Unternehmen ausgedehnt und der Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent gesteigert. Als äußerst erfolgreich wird das deutsche Ergebnis bewertet, das um 76 Prozent wuchs. Mit mehr als 40 Kunden und 80 Installationen sei der Anteil hierzulande am europäischen Umsatz überdurchschnittlich hoch gewesen. Zuletzt wurde der Kühlkostkonzern Schöller Eiskrem gewonnen (siehe CW 13/99, Seite 45).