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26.02.1999 - 

Demand Planning bleibt gesichert

Manugistics verlagert Entwicklung in die USA

MÜNCHEN (ue) - Rekordverluste bei Manugistics im jetztendenden Quartal haben Gerüchte genährt, wonach der Hersteller von Supply-Chain-Management-(SCM-)Lösungen seinen Support reduzieren könnte. Deutschland-Geschäftsführer Bernhard Schwister tritt diesen Vermutungen energisch entgegen.

Tatsache sei, so Schwister, daß im Rahmen einer Restrukturierung die bislang international angesiedelten Entwicklungsabteilungen nun unter dem Dach des amerikanischen Headquarters in Rockville, Maryland, konzentriert werden. Betroffen davon ist auch Deutschland, wo erhebliches Know-how im Bereich "Demand Planning" angesammelt wurde. Schwister erinnert daran, daß sich Manugistics vor fünf Jahren über den Kauf derFirma Marketing Systems in Deutschland niedergelassen hat und damit auch in Besitz der Planungs-Engine gelangt ist. Die Weiterentwicklung und Integration des Systems in das Manugistics-Paket sei insofern von Bedeutung, als die meisten Anwender hierzulande über Demand Planning in SCM eingestiegen sind. Deshalb habe man lange erwogen, die Entwicklung in Deutschland aufrechtzuerhalten, sich dann aber für einen einheitlichen Weg entschieden.

Demnach wird nach Fertigstellung von Manugistics 6.0 ein Know-how-Transfer in die USA stattfinden, wobei in Ratingen bei Düsseldorf ersatzweise ein "Center of Excellence" entsteht, das eine Vermittlerrolle einnehmen und die Qualität im Brot-und-Butter-Geschäft Demand Planning garantieren soll. Auf die bevorstehenden Entlassungen seiner Entwickler angesprochen, winkt Schwister ab. Er bemühe sich derzeit um den Verbleib der Kollegen im Unternehmen, was jedoch angesichts der attraktiven Angebote Dritter nicht einfach sei.

Auch im Bereich Support und Consulting werde die Mannschaft entgegen allen Gerüchten eher aufgestockt als verkleinert. Gestützt wird diese Aussage von einem Umsatzplus der für Zentraleuropa zuständigen Manugistics GmbH um über 150 Prozent.