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23.02.2001 - 

Jetzt auch in deutscher Version

Mapics kündigt Pointman 6.0 an

MÜNCHEN (CW) - Die in den USA seit Mitte Januar verfügbare Version 6.0 der ERP-Suite "Pointman" will die Darmstädter Mapics GmbH auch in deutscher Fassung ausliefern.

Das auf Windows NT und Oracle aufsetzende System eignet sich speziell für mittelständische Fertigungsunternehmen und soll im ersten Quartal auf den hiesigen Markt kommen. Dass eine deutschsprachige Version erst Monate nach der amerikanischen erhältlich sein wird, entschuldigt der Hersteller mit den umfangreichen landesspezifischen Anpassungen.

Funktional zeichnet sich das Upgrade durch eine bessere E-Business-Unterstützung aus. So bietet die Suite jetzt einen XML-basierten Austausch von Geschäftsprozessen, wobei der Anwender bis auf die Ebene einzelner Datenfelder hinunter bestimmen kann, welche Informationen sein Geschäftspartner einsehen darf. Für Integration sorgt darüber hinaus die von Mapics angebotene Portalfamilie "Teamwerx". Sie erlaubt den Zugriff auf ERP-Funktionen via Web oder die Zusammenstellung von virtuellen Projektgruppen.

Mit Hilfe des Web-basierten Tools "Connects" lassen sich verschiedene Backend-Systeme etwa für eine Supply Chain oder für das Customer-Relationship-Management verknüpfen. Das E-Commerce-Portal als weiteres Modul erlaubt es, das Internet als Vertriebskanal zu benutzen, um Kunden zum Beispiel Abfragefunktionen zu Preis- und Produktkonfigurationen, Auftragsüberwachung oder Lieferterminzusagen anzubieten. Letzteres gewährleistet "Thru-Put", die APS-Engine (APS = Advanced Planning and Scheduling) des Herstellers, die mit Pointman 6.0 auf Datenbankebene integriert ist.

Die planungsrelevanten Daten werden dabei direkt aus Oracle in den Hauptspeicher des Rechners gelesen, auf dem Thru-Put installiert ist. Planungsprozesse laufen so laut Hersteller innerhalb weniger Minuten ab, was auch für die Varianten der Was-wäre-wenn-Szenarien gilt.

Zwei Neuheiten von Pointman 6.0 kommen speziell für die Hightech- und Elektronikindustrie, wo eine Vielzahl von Standardkomponenten in unterschiedlichen Kombinationen zu individuellen Produkten konfiguriert werden. So können sich Produktentwickler über "Magik" untereinander beziehungsweise mit anderen Abteilungen, Lieferanten und Kunden online austauschen. Darüber hinaus enthalten die mit Pointman generierten Stücklisten eine Unterabteilung für Standardkomponenten, die "Bill of Serial", so dass Bauteile später als bisher in den Produktionsprozess eingeplant werden können.

Abb: Die Verbindung

Pointman lässt sich über die Portalfamilie Teamwerx und dort speziell über das Modul Connects regelbasiert und automatisiert mit anderen Backend-Systemen verbinden. (Quelle: Mapics)