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18.08.2000 - 

Zugriff über personalisierte Websites

Mapics macht ERP-Suite Internet-fähig

MÜNCHEN (CW) - Mapics, Darmstädter Anbieter von Lösungen für mittelständische Fertigungsbetriebe, hat seine ERP-Suite "Mapics XA" für die AS/400 überarbeitet. Wichtigste Neuerungen der Version 6.0 sind Portaltechnik, Analysefunktionen und Servicemodule.

Im Internet-Zeitalter öffnen Unternehmen ihre Anwendungen zunehmend für Kunden und Zulieferer. Um hier Schritt halten zu können, programmiert Mapics seine Applikationen neu in Java. Ein Ergebnis dieser Bemühungen ist die Integration des Web-Portals "Teamwerx" in das Enterprise-Resource-Planning-(ERP-)Paket Mapics XA. Hier eifert man dem großen Konkurrenten SAP nach, um interne und externe Anwender mit einer personalisierten Arbeitsumgebung auszustatten. Der Zugriff auf Anwendungen, Inhalte oder Services erfolgt dabei über eine anpassungsfähige, rollenbasierte Benutzer-Schnittstelle.

Eine weitere Neuerung ist das Finanzanalyse-Tool "Frx", das Informationen aus der Hauptbuchhaltung abruft und in Form von Olap-Cubes zur Unterstützung von Management-Entscheidungen aufbereitet. Frx ermöglicht die Erstellung XML-basierter Berichte, die dadurch plattformunabhängig abgerufen werden können.

Mit "Maincore" hat Mapics darüber hinaus ein Wartungs- und Instandhaltungssystem in XA 6.0 integriert. Es beinhaltet unter anderem Funktionen zur Wartungsauftrags-, Bestands- und Werkzeugverwaltung sowie zur Anlagenkalibrierung. Dazu kommen Analyse-Tools zur Kostenermittlung für den gesamten Anlagenlebenszyklus und die Anlagenüberwachung. Das ebenfalls neue System für Advanced Planning and Scheduling (APS) "Thruput" basiert auf dem Konzept der Engpass-orientierten Planung. Mapics zufolge ermittelt das Modul Nadelöhre in der Fertigung und untersucht, wie sich diese auf alle anderen Unternehmensressourcen auswirken.

Thruput ist auch Bestandteil der ERP-Software "Point Man", die aus dem Portfolio der von Mapics im vergangenen Januar für 50 Millionen Dollar übernommenen Softwareschmiede Pivotpoint stammt. Der Zukauf soll Mapics bei der Entwicklung von Windows-NT-Anwendungen unterstützen.