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Vor dreißig Jahren:


29.01.1982 - 

Mark I-Installation dauerte 18 Monate

WIESBADEN (pi) - Vor 30 Jahren übergab Ferranti den Mark I an die Universität Manchester.

Dieser Rechner, der seinerzeit in Zusammenarbeit mit der Universität Manchester im Auftrag der britischen Regierung entwickelt wurde, erhielt dann den Namen MADAM (Manchester Automatic Digital Machine). Er war in zwei Schrankreihen (jeweils 5 x 2,5 x 1,25 Meter) untergebracht. Innerhalb von 18 Monaten wurde er mit 3500 Rohren, 2500 Kondensatoren, 15 000 Widerständen, 100 000 Lötpunkten sowie zehn Kilometer Draht fertiggestellt.

Als Speicher benutzte man damals zwölf Kathodenstrahlröhren (eine Erfindung der Universität Manchester) sowie einen 24-KB-Trommelspeicher. Mathematische Probleme gaben die Benutzer dabei über einen fotoelektrischen Lochstreifenleser mit einer Geschwindigkeit von 200 Dezimalziffern pro Sekunde ein.

30 Jahre später ist es möglich, 2 MB Speicherkapazität und eine Leistung von 2,4 Millionen Instruktionen pro Sekunde auf jeweils einer Steckkarte im Doppel-Europaformat unterzubringen: 5000 MADAMs lassen sich dadurch ersetzen.