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22.01.2007

Marke: Jabra - Firma: GN Netcom

GN Netcom führt seine Produkte ab sofort unter dem Namen Jabra. Und die sollten sich die Händler genauer anschauen, denn es winken überdurchschnittlich hohe Margen.

Von Marzena Fiok

Seit dem 1. Januar 2007 führt GN Netcom sein Headset-Geschäft unter der Marke Jabra. Hintergrund ist die Zusammenführung der beiden Unternehmenssparten GN Netcom und Jabra im Mai 2006. In den letzten drei Jahren wurde die Marke GN Netcom für den Bereich der professionellen Vieltelefonierer in Callcentern und Büroumgebungen und Jabra für den mobilen Konsumentenmarkt angeboten. In Zukunft gibt es nur noch Jabra.

Die Umstellung soll sanft erfolgen. Neue Produkte werden alle unter Jabra vom Band laufen, bestehende Produkte werden in einem Übergangszeitraum von 12 bis 15 Monaten die Marke sowie ihr Erscheinungsbild adaptieren. Innerhalb der nächsten Monate erfolgt auch die Umstellung der Internetpräsenz von www.gnnet com.de auf www.jabra.com. Der komplette Umbenennungsprozess soll 2008 abgeschlossen sein.

"Die Entscheidung zugunsten Jabra ist das Ergebnis umfangreicher Marktforschungen sowie des Feedbacks seitens der GN Netcom- und Jabra-Partner," erklärt Jürgen Fischer, Geschäftsführer GN Netcom GmbH. Man könnte auch sagen: Zwei Marken ergeben in einem zusammenwachsenden Markt keinen Sinn, und Jabra hat aufgrund seiner weltweiten Beliebtheit im Konsumentenmarkt die größere Schlagkraft. "Sein Bekanntheitsgrad wird dazu beitragen, unsere schon starke Präsenz im Callcenter- und Office-Markt weiter zu fördern und uns helfen, unsere anspruchsvollen Ziele im mobilen Marktsegment zu erreichen", so Fischer.

Tatsächlich klingt die Entwicklung im Markt für Bluetooth-Headset-Lösungen vielversprechend. Nach dem ohnehin schon radikalen Anstieg in den letzten Jahren, erwarten Marktforscher bis zum Jahr 2011 einen weiteren Schub um 74 Prozent auf 222 Millionen verkaufte Geräte. 2006 wurden etwa 58 Millionen verkauft.

Auch in den anderen Segmenten muss Fischer keinen Absatzeinbruch befürchten: Die aktuellen Schätzungen gehen davon aus, dass derzeit erst sechs bis acht Prozent der möglichen Nutzer im Callcenter-, Office- und Mobilfunkbereich ein Headset besitzen. "Das Potenzial für unsere Produkte ist gigantisch", sagt Fischer. Dabei liegen die jährlichen Zuwächse schon jetzt teilweise bei bis zu 20 Prozent. Zahlen, von denen andere Hersteller, die nicht als Nischenanbieter belächelt werden, nur träumen können.

Und die Partner profitieren auch davon, GN Netcom bietet nach eigenen Angaben äußerst attraktive Margen: "Es wäre schön, wenn noch mehr Händler registrieren würden, wie viel Geld sie mit unserem Zubehör machen können", sagt Fischer. 2.000 Fachhändler werden derzeit über die Distribution mit GN-Netcom-Produkten versorgt, es sollen noch mehr werden: Ein neues Fachhandelsprogramm ist in Arbeit.