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14.02.1992 - 

Spekulationen um das Ende der 68000-Macs

Markenhersteller läuten neue Runde im PC-Preiskampf ein

FRAMINGHAM (IDG) - Der Margenverfall im PC-Geschäft geht mit unveränderter Geschwindigkeit weiter. Auf dem US-Markt haben wieder vier Hersteller Preissenkungen zwischen fünf und 38 Prozent angekündigt. Nach Ansicht von Analysten wurde mit den letzten Ankündigungen von Dell, Apple, Digital und Zenith ein Prozeß eingeleitet, der im Laufe des Jahres zu extremen Preissenkungen führen wird.

Nutznießer sind die Anwender, die jetzt auch PCs von Markenherstellern zu günstigen Konditionen erwerben können. So kosten plötzlich 486-Systeme den gleichen Preis wie noch vor wenigen Wochen 386er.

Die größten Wettbewerbsvorteile werden zunächst dem Direktanbieter Dell eingeräumt, der mit Preissenkungen für die gesamte Produktlinie seine Wettbewerbsposition verbessern konnte. Lange erwartet wurden auch die Preissenkungen der Apple Corp.

Die Kalifornier verlangen für ihre Geräte auf dem US-Markt zwischen neun und 37 Prozent weniger. Bis auf die neue Quadra-Serie gab es in allen Bereichen Reduktionen; sogar der Preis für den Mac-Laptop Powerbook 100 wurde in den USA um 300 Dollar auf 2199 Dollar gesenkt.

Die erheblichen Preissenkungen für die 68000-Systeme deuten daraufhin, so Branchenbeobachter, daß Apple diese Rechner demnächst aus seinem Angebot streichen wird. Als Hauptgrund dafür gilt, daß das neue Mac-Betriebssystem 7.0 und der Multimedia-Standard Quicktime nicht befriedigend auf den "klassischen" Macs laufen.