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28.10.2014 - 

Gartner

Markt für 3D-Drucker fängt 2015 an zu fliegen

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die Marktforscher von Gartner erwarten, dass im kommenden Jahr weltweit mehr als 217.000 3D-Drucker verkauft werden.

Das wären dann etwa doppelt so viele wie die 108.151, die Gartner für 2014 ansetzt. Zwischen 2015 und 2018 sollen sich die ausgelieferten Stückzahlen dann jährlich mehr als verdoppeln und auf über 2,3 Millionen ansteigen. "Wir haben schon im vergangenen Jahr darauf hingewiesen, dass sich der Markt für 3D-Drucker an einem Wendepunkt befindet", kommentiert der Gartner-Analyst Pete Basiliere. "Das Stückzahlenwachstum, das in den 30 Jahren seit Erfindung der ersten 3D-Drucker im niedrigen ein- und zweistelligen Bereich herumgedümpelt ist, wird ab 2015 dramatisch ansteigen." Allerdings seien 2,3 Millionen, auch wenn die Prognose auf den ersten Blick radikal klinge, nur ein Bruchteil des gesamten potenziellen Markts aus Verbrauchern, Unternehmen und Behörden.

Bis 2018 soll das Wachstum primär durch eine höhere Verbraucherakzeptanz für das Material-Strangpressen ("Material Extrusion", eines von sieben 3D-Druck-Verfahren) und günstige Druckermodelle zu Preisen unter 1000 Dollar getrieben werden. Neben sinkenden Preisen dürften laut Gartner ferner steigende Leistung und bessere weltweite Verfügbarkeit die Consumer-Nachfrage treiben; bei Unternehmen treiben brauchbare Technologien für Prototyping und Fertigung zusammen mit sinkenden Kosten, steigender Qualität und einer größeren Auswahl an Materialien die Nachfrage.

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