Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

10.04.2008

Markt für Freiberufler: Run auf SAP-Experten

10.04.2008
Letztes Jahr konnten die Spezialisten höhere Stundensätze verlangen.

Im Jahr 2007 erhielten sie über 32 000 Projektofferten, wie die Freiberuflerbörse Gulp ermittelte. Während es im ersten Halbjahr 2007 noch knapp 13 000 Projektanfragen für SAP-Spezialisten gab, explodierte die Nachfrage im zweiten Halbjahr mit mehr als 19 000 Anfragen geradezu. Die meisten Anfragen waren in den Postleitzahlgebieten sechs (Frankfurter Raum) und acht (Münchner Raum) zu verzeichnen, die gemeinsam etwa ein Drittel aller Anfragen erhielten. Der erhöhte Bedarf an SAP-Selbständigen hatte auch finanzielle Folgen: Sie erhöhten ihre Stundensatzforderungen nämlich gleich mehrfach.

Zu Jahresbeginn forderten externe SAP-Mitarbeiter einen durchschnittlichen Stundensatz von 81 Euro. Dieser Wert stieg im Jahresverlauf auf aktuell 84 Euro pro Stunde. Damit zogen die Preise für externes SAP-Know-how 2007 durchschnittlich um rund vier Prozent an.

Die von den Projektanbietern am häufigsten nachgefragten Kenntnisse betrafen die Themen Finanzen und Controlling. Sie kamen auf einen durchschnittlichen Projektanteil von je rund vier Prozent.

Finanzmodule vorne

SAP-Module aus dem Bereich Rechnungswesen führten die Nachfrage an. Von den Logistikmodulen erreichte 2007 nur SD (3,4 Prozent) einen Platz unter den ersten fünf.

Ein Vergleich des Modul-Know-hows der rund 6500 eingetragenen Profile in der Gulp-Datenbank mit den Wünschen der Projektbetreiber zeigt, dass es insbesondere für BW und Basis derzeit zu wenig ausgebildete Experten gibt. (hk)