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25.11.1994

Markt fuer Tools waechst stetig weiter Ovum-Studie sieht Client-Server als Mainstream der Evolution

MUENCHEN (CW) - Der europaeische Markt fuer Software-Entwicklungs- Tools wird sich im Zeitraum von 1993 bis 1998 auf 1,28 Milliarden Ecu (etwa 2,44 Milliarden Mark) verdoppeln. Das zwar unspektakulaere, jedoch stetige Wachstum erzaehlt nur einen Teil der Geschichte, erlaeutert die Ovum-Studie "Applikation Development Tools: Markets & Futures".

"Unter einer stabil scheinenden Oberflaeche erfahren die Produkte eine extrem schnelle Evolution, bezogen sowohl auf Client-Server- als auch auf Objekttechnologie", so das Londoner Marktforschungsinstitut Ovum Ltd. In der Studie werden die Trends bei Fourth Generation Languages (4GLs), CASE-Tools, (CASE = Computer Aided Software Engineering) und GUI-Builders (GUI = Graphical User Interface) dargestellt.

Abgesehen von der Tatsache, dass Preise und Reichweiten der Funktionen erheblich voneinander abweichen, klingt die Marketing- Botschaft fuer alle Entwicklungswerkzeuge bemerkenswert aehnlich, schreibt die Autorin Heather Stark. Das liege daran, dass alle Hersteller versuchen, dasselbe Marktsegment zu adressieren: die unternehmensweite Datenverarbeitung mit Hilfe von Client-Server- Architekturen.

CASE-Hersteller wie CGI und Texas Instruments kommen vom Mainframe. 4GL-Anbieter wie Cognos, Informix, Oracle und Uniface, die zuvor den Markt fuer mittelgrosse Hosts bedienten, haben ihre Produkte mit Client-Server-Funktionen aufgeruestet. Schliesslich versuchen auch Firmen, die bisher das Low-end mit Entwicklungswerkzeugen versorgten, etwa Microsoft oder Powersoft, den Client-Server-Markt zu erobern - sowohl durch neue Partnerschaften als auch ueber Produkterweiterungen.

Heute dreht sich laut Ovum alles um Client-Server, morgen wird die Objekttechnologie Grundlage der Neuorientierung sein. Dabei bereiten laut Stark objektorientierte 4GLs, jedoch nicht die 3GLs den Weg zur Objektorientierung vor.

"Es waere naiv zu glauben, dass man sich die neue Methode zu eigen machen kann, indem man auf die alten 3GLs baut", so Stark. "Ein solches Handeln waere, als gaebe man einem Kind ohne weitere Erklaerung einen Sack voll Buchstaben und hoffte, es koennte damit schreiben lernen." Ihrer Meinung nach zaehlen fuer den Erfolg eines Tools klar strukturierte, maechtige Module, aus denen sich schnell und einfach Applikationen bauen lassen.