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24.01.1992 - 

Studien sagen die Entwicklung bis 1997 voraus

Marktanalyse bei Monitoren und fehlertoleranten Systemen

BRÜSSEL (pi) - Den Markt der fehlertoleranten Systeme hat die kalifornische Market Intelligence Research Corp. (Mirc), Mountain View, unter die Lupe genommen. Ferner veröffentlichen die Marktforscher die Reports "World Monitor Markets" und "World Image Scanner and OCR Software Markets".

Schneller als die gesamte Computerindustrie wird der Markt für fehlertolerante Systeme wachsen. Diese Aussage trifft Mirc in der Studie "World Markets for fault tolerant Computers-, Controllers and Software". Die jährliche Steigerungsrate beziffern die Branchenanalysten auf 13 Prozent. Bis 1997 soll das Marktvolumen 5, 34 Milliarden Dollar betragen. Positiv wird sich hier die zunehmende Akzeptanz von Unix auswirken, da das Betriebssystem und fehlertolerante Systeme immer häufiger zusammentreffen, vermuten die Marktforscher. Zudem rechnen die Analysten damit, daß sich neben den ausfallsicheren Individualsystemen auf der Netzebene ein Bedarf an fehlertoleranten Technologien entwickelt.

Zu den Industriegruppen, die fehlertolerante Systeme in großem Umfang einsetzend zählen Mineralöl-Konzerne. Ferner nutzen Banken, Handelshäuser und Finanzdienstleister diese Technologie in verstärktem Maße. Die niedrigsten Umsätze erzielen die Anbieter dagegen bei Regierungen, im Transport sowie im Gesundheitswesen. Im Jahr 1997 werden in den Bereichen Bankwesen, Telecommunikation und Produktion die meisten ausfallsicheren Komponenten abgesetzt schätzen die Mirc-Analysten.

Mit dem Marktreport über Monitore wollen die Kalifornier Fragen beantworten, etwa in welchem geographischen Gebiet das größte Wachstumspotential liegt. Ferner analysierten die Marktforscher zum Beispiel, welche Faktoren die Nachfrage nach Flat-Screen-Monitoren beeinflußen. Außerdem stellt man Strategien vor, die Monitoranbieter nutzen können, um im Markt zu bestehen.

Auch im Scanner- und OCR-Softwaremarkt tätigen Unternehmen liefert der Mirc-Report Erfolgsstrategien. Zudem beschäftigt sich die Publikation mit Marketing-Themen. So sollen dem Leser die Faktoren aufgezählt werden, die wichtig sind, um OCR-Produkte in Büroumgebungen an den Mann zu bringen. Die Studien kosten jeweils rund 1500 Dollar und können über die europäische Mirc-Niederlassung in Brüssel geordert werden (Telefonnummer 00 32/762 27 81).