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01.03.2002 - 

Cataloom-Tool erleichtert Lieferantenanbindung

Marktplatz Emaro mit neuen Katalogfunktionen

MÜNCHEN (fn) - Der Marktplatzbetreiber Emaro, ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Bank und SAP, hat die Katalog-Management-Lösung des in Köln ansässigen Softwarehauses Cataloom integriert, um das Einpflegen von Lieferantenkatalogen zu erleichtern. Die Internet-Firma stellt ihren Lieferanten hierzu kostenlos ein Programm zur Verfügung.

Bisher erforderte das Einspielen von Kataloginformationen viel manuelle Nachbearbeitung, da die 80 Lieferanten ihre Produktinformationen in unterschiedlichen Formaten an Emaro verschickten. Dies liegt unter anderem darin begründet, dass Zulieferer oft nicht über Programme zum Erstellen von Katalogen verfügen beziehungsweise nicht bereit sind, solche Tools anzuschaffen.

Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Emaro und Cataloom erhalten die Lieferanten eine Katalogsoftware namens "Content Desktop" zur kostenfreien Nutzung. Sie können damit ihre Produktinformationen in ein einheitliches Format überführen. Auf diese Weise erspart sich Emaro das manuelle Bearbeiten der Daten: Die Produktinformationen aller Supplier lassen sich automatisch in einen zentralen, mit Cataloom-Technik erstellten Online-Warenkatalog einspeisen.

Zwar verfügte Emaro bereits über ein Katalogsystem des Herstellers Requisite Technology, der auch in die E-Procurement-Software "Enterprise Buyer" von SAP integriert ist, doch erwies sich dieser nach Angaben des Marktplatzbetreibers als nicht flexibel genug, um viele einzelne Lieferantenkataloge in einen zentralen Katalog zu überführen und daraus wiederum kundenspezifische Produktkataloge erzeugen. "Im Gegensatz zu anderen Kataloganbietern, wie beispielsweise Jcatalog, Requisite und Heiler, die sich auf die Einkaufsseite konzentrieren, bot uns Cataloom bessere Funktionen zur Einbindung von Lieferantendaten", erläutert Thomas Bonhorst, Technik-Vorstand von Emaro.

Ein Teil der Emaro-Kunden, es sind insgesamt 20 große deutsche Unternehmen, greift über eine bei sich installierte E-Procurement-Software auf den Online-Katalog zu, um Bestellungen auszulösen. Andere Firmen nutzen hierzu eine gehostete Bestellsoftware. Eine weitere Variante besteht darin, einen Ausschnitt des Emaro-Sortiments in einer eigenen Katalog-Datenbank ins Intranet zu stellen. Für Letzteres hat sich beispielsweise die Deutsche Bank entschieden.

Laut Emaro betrug das Transaktionsvolumen auf dem Marktplatz im Februar dieses Jahres etwa 145 Millionen Euro. Zu den Lieferanten zählen Corporate Express sowie der Computerhersteller Dell.