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07.03.2007

Marktwert der Foxconn Group rapide eingebrochen

Der Marktwert von vier Unternehmen der Foxconn Group ist innerhalb von sechs Börsentagen um 232,74 Milliarden NT Dollar oder 7,07 Milliarden US-Dollar eingebrochen. Gründe dafür sind die von China ausgehende weltweite Börsenkrise und und eine gefährliche Rede von Taiwans Präsidenten.

Der Marktwert von vier Unternehmen der Foxconn Group ist innerhalb von sechs Börsentagen um 232,74 Milliarden NT Dollar oder 7,07 Milliarden US-Dollar eingebrochen. Gründe dafür sind die von China ausgehende weltweite Börsenkrise und eine gefährliche Rede von Taiwans Präsidenten.

Allein der Marktwert der Cash Cow Foxconn Electronics ist laut Daten der Taiwan-Börse TSE (TAIEX) zwischen dem 26. Februar und dem 5. März um 5,01 Milliarden Dollar gesunken.

Mit 28 Milliarden Dollar Umsatz ist Foxconn, die Marke von Hon Hai Precision Industry und Auftragsfertiger für eine Reihe von ITK-Produkten, das größte Elektronikunternehmen Taiwans.

Allein am 5. März 2007 ist der gewichtete Index der vier Foxconn-Gesellschaften Foxconn Electronics, Pan International, Foxconn Technology und Innolux Display (Panel-Hersteller) am TAIEX um 285,59 Punkte oder 3,7 Prozent gesunken.

Das war kurz nachdem Taiwans Präsident Chen Shui-bian auf einem Dinner gewagt hat zu sagen: "Taiwan will die Unabhängigkeit, will Berichtigung des Namens, will eine neue Verfassung und will Entwicklung".

Die Volksrepublik China sieht Taiwan als abtrünnige Provinz und hat wiederholt gedroht, dass die Unabhängigkeitserklärung der Insel oder ein offenes Eintreten der Regierungspartei dafür ein Kriegsgrund wäre. Die Demokratische Fortschrittspartei (Minjin Dang), der Chen angehört, ist für die Unabhängigkeit, aber bisher hat der Präsident in seiner siebenjährigen Amtszeit stets vermieden, sich offen für die Unabhängigkeit Taiwans einzusetzen.

Taiwan, offiziell Republik China, wird international nur von weniger als 30 Nationen, darunter der Vatikan, weltweit als eigenständiger Staat anerkannt. Dabei war die Republik China als UN-Gründungsmitglied bis 1971 noch im UN-Sicherheitsrat. Ende 1978 verlor die Insel mit den USA den größten Verbündeten. (kh)