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08.10.2004 - 

IBMs Information Integrator ist marktreif

Masala nutzt jede Datenquelle

MÜNCHEN (CW) - IBM gibt in diesen Tagen den neuen "DB2 Information Integrator" frei, ein von der Art der Quellen unabhängiges Abfragesystem, das bisher unter dem Codenamen "Masala" bekannt war.

Seit dem letzten Juni war Masala bei 120 Unternehmen im Betatest, jetzt kommt das Programm als neuer Information Integrator auf den Markt. Marsala kann mit strukturierten Daten aus relationalen Datenbanken von IBM, Oracle oder Microsoft umgehen wie mit unstrukturierten. Letztere können aus E-Mails, Textdokumenten, Internet-Suchmaschinen wie Google oder Yahoo oder Archiven mit indexierten Digitalfotos stammen. Das macht den Information Integrator zu einer Art virtueller Datenbank.

Es ist nicht mehr nötig, jede mögliche Informationsquelle mit den ihr eigenen unterschiedlichen Mechanismen zu durchsuchen. Und mit Masala können Anwender die Abfrage in natürlicher Sprache absetzen: SQL war einmal. Das Programm trägt alle verfügbaren Informationen aus allen gewünschten Quellen zusammen.

IBM geht damit drei Probleme an: Erstens bereitet es zunehmende Schwierigkeiten, die schnell wachsende Menge von Informationen zu verwalten. Zweitens unterscheiden sich die Datentypen; zirka 90 Prozent der Informationen in einem Unternehmen sind unstrukturierte Daten. Drittens wird es erforderlich, die Vielzahl der Datenbanken in Firmen mit einem Zugriff abzufragen und sie damit quasi einem Zentrum zu unterstellen.

IBM hat Masala ursprünglich für das eigene Intranet entwickelt. Nach Firmenangaben war das System in der Lage, täglich 80 000 Anfragen von 300000 Angestellten abzuwickeln. (ls)