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27.09.1991

Maß für Maß

Sebastian Trauerwein

Information Resources Manager

Zwei Themen interessieren Trauerwein momentan besonders. Outsourcing und Downsizing? Weit gefehlt. Ist die Wiesenmaß heuer zu teuer? Wo denken Sie hin! Nein, viel mehr beschäftigt Sebastian die Frage, wieviel Geld eigentlich zum Fenster hinausgeworfen wird, wenn man sich für einen Nicht-IBM-Anbieter entscheidet. Windows wäre also der eine Punkt, der bevorstehende Shake-out in der DV-Industrie der andere. Fangen wir mit der guten Nachricht an: Ein Computerhersteller kann nur überleben, wenn er auf einen Jahresumsatz von rund 25 Milliarden Dollar kommt. So sieht es Diebold-Deutschland-Chef Gerhard Adler. Wenn Trauerwein richtig gerechnet hat - und darauf können Sie sich verlassen -, dann erreicht bisher lediglich IBM diese kritische Größe. Die Garantie, langfristig dabeizusein, hat demnach derjenige Konzern, der IBM kauft. Wen Adler wohl im Auge haben mag? Doch nun zu Windows: Das Wunschdenken von Microsoft entspringt der Annahme, daß die Anwender Grafik und Farbe wollen. Wie Trauerwein seinen Steuerberater kennt - immerhin ein fleißiger Datev-Kunde -, ist diese Annahme falsch. Auch Buchhalter mögen bekanntlich nur schwarze Zahlen. Klare Fragen, den Wirbel um Windows und die armen Nicht-IBM-Anbieter betreffend - eine (klare) Antwort: Die Fragen sind unwichtig geworden. Nun gut, aber man wird sich doch noch aufregen dürfen.