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21.04.1995

Massenspeichersysteme/Kommentar Sicherheit und Zeitgewinn

Das Know-how heutiger Firmen findet irgendwann seinen Niederschlag in Form von Bits und Bytes. Was frueher auf Kundenkarteien, in Schaltplaenen, Bilanzen oder Strategiepapieren geschrieben wurde, liegt heute in digitaler Form vor, verwahrt auf Massenspeichern verschiedenster Provenienz.

Daten muessen permanent verfuegbar und sie muessen sicher sein. Der Schutz fuer die Daten liegt im Backup, das ist mittlerweile selbst dem ungeuebten Heimanwender bekannt. Im kommerziellen Bereich

hat sich fuer mittlere Speichervolumina in den vergangenen Jahren

mit Raid (Redundant Arrays of Inexpensive Disks) eine neue Kategorie der Speichermoeglichkeit durchgesetzt. Dieser Markt, so die Analysten der IDC, wuchs von zwei Millionen Dollar im Jahr 1992 auf geschaetzte 100 Millionen Dollar im laufenden Jahr. Die Nachfrage steigt, die Zahl der Anbieter ebenfalls.

Fuer die Datenmengen ganzer Unternehmen bieten spezielle Rechenzentren Backup-Dienste an. Hier kaempfen die Verantwortlichen mit den verschiedenen Datenformaten und Hardware-Eigenheiten ihrer Kunden und suchen nach Allround-Speichergeraeten, die moeglichst breit einzusetzen sind. Bleibt noch das Kapitel der Archivierung, das traditionelle Haupteinsatzfeld optischer Speicher. Dem Trend zur Miniaturisierung folgend, kommen die alten Optical Disks mit Formfaktoren von zehn und mehr Zoll aus der Mode. Schick sind heutzutage CDs - zum Beispiel in der Jukebox fuer die Langzeitarchivierung.

Fuer die Backup-Verantwortlichen hat sich vieles veraendert, insbesondere wenn man an die Inflation von LANs und WANs denkt. Zweierlei ist jedoch geblieben: das Beduerfnis nach Sicherheit und der kritische Faktor Zeit. Redundante Stromversorgung und die Moeglichkeit zum Hot-Plug-Tausch defekter Raid-Platten sind nicht von ungefaehr zwei der drei meistgenannten Kriterien der IDC-Studie fuer Mittelklasse-Raid-Systeme. Das Auslagern oder Spiegeln von Daten in katastrophensicheren Anlagen verschafft ebenso mehr Sicherheit, wie es den Management-Aufwand steigert. Davon wissen auch Netzadministratoren zu berichten, die den Backup-Service fuer Aussendienststellen zu erledigen haben.