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14.02.1997 - 

IDC-Studie: Supercomputer gefragt

Massiv-parallele Systeme werden zum Nischenprodukt

In seinem Report "1996 High-Performance Computer Market Review and Outlook" kommt das Marktforschungsunternehmen IDC zu dem Ergebnis, daß die Zahl ausgelieferter Systeme 1996 im Vergleich zum Vorjahr um 38 Prozent anstieg. In absoluten Zahlen bedeutet dies den Verkauf von 5831 Maschinen. Der weltweite Umsatz mit Produkten für das Höchstleistungs-Computing wuchs nach IDC um 43 Prozent auf geschätzte drei Milliarden Dollar.

IDC gliedert die Analyse des an technischen Aufgabenstellungen ausgerichteten Marktes in drei Bereiche auf: zum einen den des sogenannten High-Performance Midrange, zum anderen den der Supercomputer und drittens das MPP-Segment.

Wie nicht anders zu erwarten, entfiel auf den Marktausschnitt High-Performance Midrange, der um 44 Prozent wuchs, mit zwei Milliarden Dollar der höchste Umsatzanteil.

Der Umsatz im Supercomputer-Segment nahm 1996 gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent zu, die Zahl ausgelieferter Systeme sogar um 64 Prozent.

Problematisch sieht es allerdings laut der IDC-Erhebung im Bereich der MPP-Systeme aus: Dieses Segment expandierte zwar hinsichtlich des Umsatzes um 85 Prozent, wobei aber um 27 Prozent weniger Systeme verkauft wurden. In diesem Feld dominieren Crays "T3E"-Maschinen und IBMs "SP"-Rechner.

Die MPP-Technologie, schreiben die Analysten, habe erheblich an Glanz verloren. Diese Rechnerkategorie werde künftig auf ein vergleichsweise kleines Nischensegment des High-end-Marktes beschränkt bleiben.