Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

30.11.2015 - 

550 Jobs fallen weg

Massive Schrumpfkur bei Gigaset

Der angeschlagene Telefonhersteller Gigaset streicht auf dem Weg zur Neuausrichtung in den kommenden Jahren fast die Hälfte seiner Arbeitsplätze.
Gigaset CEO Charles Fränkl
Gigaset CEO Charles Fränkl
Foto: Gigaset

Von den derzeit weltweit 1250 Jobs sollten bis Ende 2018 schrittweise etwa 550 wegfallen, teilte das Unternehmen am Montag in München mit. Mit den Stellenstreichungen solle das Geschäftsfeld Schnurlostelefonen für Privatkunden wieder nachhaltig profitabel gemacht werden.

Das aus dem Siemens-Telefongeschäft entstandene Unternehmen arbeitet nach einer wechselvollen Geschichte seit einigen Jahren an einem Neustart, um die Einbrüche im Geschäft mit Schnurlostelefonen (DECT) für das Festnetz auszugleichen, die den Konzern seit Jahren belasten. Zum Jahresbeginn hatte das Unternehmen angekündigt, mit eigenen Smartphones in den hart umkämpften Markt für Mobiltelefone einsteigen zu wollen.

Die drei Smartphone-Modelle "GigasetME", "GigasetME Pure" und "GigasetME Pro"
Die drei Smartphone-Modelle "GigasetME", "GigasetME Pure" und "GigasetME Pro"
Foto: Gigaset

Neue Wachstumsbereiche könnten aber den anhalten rückläufigen Markt für Schnurlostelefone und damit verbundene Umsatzrückgänge in diesem Geschäftsfeld "nicht vollständig kompensieren", erklärtGigaset-Chef Charles Fränkl und betonte zugleich: "Für uns bedeutet der Unternehmensumbau und die Anpassung der Kostenstrukturen keinesfalls einen Rückzug, sondern ein besseres Einstellen auf den Markt." Über die geplanten Einschnitte müsse man sich noch mit den Arbeitnehmervertretern einigen. Die Gespräche dazu sollen in Kürze beginnen. (dpa/rs)