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Bezahlen mit der Smart Card

Mastercard setzt auf schlaue Chipkarte

12.07.1996

Geht es nach dem Willen von Mastercard, dann heißt das Portemonnaie der Zukunft Mastercard Cash - wenn sich die neue "schlaue Karte" im Versuch bewährt. Im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin hat sie anstelle des Magnetstreifens einen Chip, der bis zu 100 Dollar Guthaben verwalten kann. Der Kunde zahlt mit der Karte seine Einkäufe, und der entsprechende Betrag wird von der Kundenkarte abgebucht und auf das Konto des Händlers transferiert.

Das Back-end-System der in Canberra, Australien, entwickelten Karte baut auf Unix auf und benutzt eine Oracle-Datenbank, um Transaktionen zu bearbeiten, Abrechnungen zu tätigen, Betrügereien zu melden, gestohlene beziehungsweise verlorene Karten wiederzufinden etc. Zur Zeit benutzt Mastercard International noch eine AT&T-Plattform, doch bald wird diese auf einen Server von Sun Microsystems aufgerüstet, auf dem dann die große zentrale Oracle-Datenbank laufen wird. Zudem arbeitet Mastercard International daran, Online-Transaktionen sicherer zu machen. Das Unternehmen unterstützt hierbei die Spezifikation Secure Electronic Transactions (SET).