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06.12.2004

Mautsystem übersteht die Generalprobe

Nach einem zehnwöchigen Probelauf zeigt sich das Mautkonsortium Toll Collect gut gerüstet.

Sowohl das Konsortium Toll Collect, dem mit einem Anteil von je 45 Prozent Daimler-Chrysler und die Deutsche Telekom sowie mit zehn Prozent der französische Autobahnbetreiber Cofiroute angehören, als auch das Bundesverkehrsministerium zeigten sich zufrieden mit der vergangene Woche beendeten Generalprobe.

Damit dürfte dem Start am 1. Januar 2005 kaum mehr etwas im Weg stehen. Jetzt muss noch das Bundesamt für Güterverkehr sein Plazet geben. Wahrscheinlich am 15. Dezember wird die Behörde die Betriebserlaubnis für das Mautsystem erteilen.

LKWs sind schlecht ausgerüstet

Für Schlagzeilen sorgte in der jüngeren Vergangenheit nur noch, dass Lastkraftwagen, die aus dem Ausland wieder nach Deutschland kommen, Probleme mit der Anmeldung am System hatten. Diese Fehler seien allerdings mittlerweile behoben.

Bedenken bestehen noch wegen der sehr geringen Zahl von ausländischen Transportunternehmen, die bislang die Einbuchungsgeräte in ihre Fahrzeuge eingebaut haben. Lediglich in 500 LKWs aus Frankreich seien diese On-Board-Units (OBUs) bereits installiert. Nur 100 spanische Lastkraftwagen verfügen bislang über die Abrechnungscomputer.

Ein Chaos wird es nicht geben

Auch in Deutschland sind entgegen den Erwartungen bislang erst rund 218 000 Fahrzeuge mit den Einlesegeräten ausstaffiert. Geplant war, dass zum Mautstart rund eine halbe Million LKWs die OBUs an Bord haben.

Trotzdem werde es wohl nicht zu dem befürchteten Chaos bei den Einbuchstellen an den Tankstellen und Raststätten deutscher Autobahnen kommen. Karlheinz Schmidt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Güterverkehr und Logistik, sagte, nachdem der 1. Januar ein Feiertag und der 2. Januar ein Sonntag sei und nachdem sich ferner viele LKW-Fuhrunternehmen in der darauf folgenden Woche noch in den Weihnachtsferien befänden, werde es erst danach ernst. (jm)