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13.07.1990

Max und Moritz, Stefan und Boris

"Ist der Ruf erst ruiniert lebt's sich völlig ungeniert." Trauerwein kann sich für die Textgenauigkeit nicht verbürgen, aber es darf als bekannt vorausgesetzt werden, was Wilhelm Busch, dem das Zitat zugeschrieben wird, gemeint haben könnte. Wir Datenverarbeiter müßten ein besonderes Verständnis für diesen Reim haben. Was ließen wir uns nicht schon alles einfallen, um unserem Ruf als Buhmänner der Anwender gerecht zu werden. Der Personenkreis der noch nicht von offenen vermeintlichen Computerfehlern Betroffenen ist mittlerweile so klein geworden, daß unser Image praktisch nicht mehr verschlimmbessert werden kann. Findige Leute haben deshalb einen neuen Dreh gefunden, die Blödsinnigkeit des Computereinsatzes in bestimmten Anwendungen im wahrsten Sinne des Wortes zu verbildlichen: Es handelt sich um die Einblendung von Statistiken bei Live-Übertragungen von Sportereignissen. Beispiel Wimbledon im RTL: "Asse Becker: 1; Asse Edberg: 1, IBM Computer", so etwa wurden die Zuschauer per "Bildschirmtext" informiert. Der Nicht-DV-Fachmann wundert sich: Wie kann der Computer so schnell auf die richtige Zwischenbilanz kommen? Ist da Zauberei im Spiel? Sebastian bleibt gelassen. Ihn interessiert allenfalls, was passiert, wenn ein Spieler einmal mehr als 99 Asse serviert - das Problem mit der Feldlänge. Doch keine Sorge: Auf Boris ist Verlaß.