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13.09.2007

Maxdata will "raus aus der Langeweile" - und dem Tief

Der deutsche PC-Hersteller hat das Sortiment erweitert, den Vertrieb ausgebaut und die Fertigungsstätte einer zusätzlichen Bestimmung zugeführt.

Wir haben den negativen Trend umgekehrt und die Kosten unter Kontrolle gebracht. Jetzt geht es darum, das Wachstum zu befördern", erklärte Thomas Stiegler, Vorstandssprecher der Maxdata AG. Der Hersteller aus Marl hat seine im Februar 2006 begonnene Restrukturierung abgeschlossen.

Drei Säulen sollen Maxdata wieder in die Gewinnzone tragen: Ausweitung der Bildschirm-Marke "Belinea", Vertrieb bestimmter Produktlinien über den Einzelhandel und die Öffnung der Fertigungsstätte in Würselen für Dritte. Ins Auge sticht zunächst die neue Belinea-Serie, die neben Bildschirmen jetzt auch Notebooks umfasst und die mit einem einheitlichen Erscheinungsbild auch von Maus und Tastatur aufwartet. Design wird immer wichtiger, glaubt Stiegler und wünschte sich ein Angebot, mit dem er "raus aus der Langeweile" kommt.

Die Belinea-Produkte unterteilen sich in die drei Familien "o.line" für junges Publikum, "b.line" für den klassischen Geschäftskunden sowie "s.line" für höchste Ansprüche. In den drei Segmenten werden nicht nur wie bisher Display-Produkte angeboten, sondern auch Notebooks in der "bookline". Weitere Produktbereiche, etwa Projektoren oder sogar PCs, sollen folgen. Die Geräte im jeweiligen Segment sind in unterschiedlicher Ausstattung zu haben. Vorstandssprecher Stiegler stellt sich ein sechsstufiges Modell vor. Die ersten neuen Geräte mit Belinea-Logo sollen noch im September auf den Markt kommen.

Verkauft werden die neuen Geräte wie bisher über den Fachhandel. Zusätzlich will Maxdata aber auch den Einzelhandel als Vertriebsquelle nutzen: Belinea-Maschinen aus den Familien o.line und s.line sollen im Einzelhandel und den Elektronikmärkten zu haben sein.

So einleuchtend das "Line-Concept" für die Marke Belinea ist, so unklar bleibt, was der Hersteller mit den bisherigen Maxdata-Rechnern vorhat. Es ist kaum zu erwarten, dass sich der Hersteller den Luxus zweier PC-Marken leisten wird. Trotzdem will Maxdata erst einmal auch an der bisherigen Rechnerlinie festhalten, sagte Stiegler.

Stolz ist der Firmenchef auf den Fertigungsstandort Würselen, der logistisch gut positioniert und nicht weit von den wichtigsten europäischen Häfen entfernt sei. Deshalb will Maxdata die Fabrik auch für die Fremdfertigung öffnen und hat dazu die Manulogs Manufacturing and Logistics Services GmbH gegründet. Verselbständigt hat sich auch der Servicebereich von Maxdata, der zukünftig als "Service SLP" auf eigene Faust agieren soll. (kk)