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08.11.2004

McAfee wächst mit Sicherheit

Viren und Würmer fördern Verkaufszahlen.

Der Hersteller von Antivirensoftware McAfee hat für das dritte Quartal 2004 einen Umsatz von 222 Millionen Dollar gemeldet. Das bedeutet ein Plus von 28 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal. Den Nettogewinn steigerte der im kalifornischen Santa Clara beheimatete Softwarehersteller im Jahresvergleich von knapp elf auf 118 Millionen Dollar.

Vor allem die Bereiche Consumer und Intrusion Prevention Systems (IPS) hätten das Wachstum beschleunigt, berichtete George Samenuk, Chairman und CEO von McAfee. Im Segment McAfee Online Consumer seien die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 127 Prozent gewachsen. Mit 903 000 neu hinzugewonnenen Abonnenten habe der Dienst nun rund 6,3 Millionen Kunden weltweit.

Im Segment IPS legten die Umsätze Samenuk zufolge dank der McAfee-Lösung "Intrushield" um 137 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu. McAfee bietet mit "Intrushield 1400" mittlerweile auch eine IPS-Lösung für kleine und mittlere Unternehmen an.

Sicherheitsbedarf wächst

Angesichts der wachsenden Gefahren durch Viren und Würmer im World Wide Web laufen die Geschäfte der Anbieter von Sicherheitssoftware weiter gut. Wettbewerber Symantec hatte vor kurzem ebenfalls erfreuliche Zahlen präsentiert. Auch künftig dürfte der Bedarf an Sicherheitslösungen kaum nachlassen. Erst kürzlich ergab eine Studie in den USA, dass Internet-Nutzer oft fahrlässig agieren. Laut einer Untersuchung des Online-Dienstes AOL und der National Cyber Security Alliance hätten zwar 85 Prozent der knapp 330 befragten Onliner eine Antivirensoftware installiert. Doch nur ein Drittel habe dafür gesorgt, dass sein Schutz mit den aktuellsten Virendefinitionen gewappnet sei. (ba)