Happy Goggles

McDonalds macht Happy-Meal-Tüte zur VR-Brille

01.03.2016
Die virtuelle Realität ist der letzte Schrei, jetzt springt auch McDonalds auf den Zug auf: Neben Hamburgern und Pommes finden schwedische Kunden des Fastfood-Restaurants bald auch einfaches Werkzeug in ihrem Happy Meal vor, mit dem sich die Verpackung zu einer VR-Brille zusammen bauen lässt.

Bis wir die McDonalds-Filialen in schwindelerregender Höhe mit unseren fliegenden Fahrzeugen wie in Luc Bessons Kultfilm "Das fünfte Element" erreichen, werden wohl noch einige Jahre ins Land ziehen, einen kleinen Schritt Richtung Zukunft macht die Fastfood-Kette aber heute schon. In einigen schwedischen McDonalds-Restaurants wird zwischen dem 5. und 12. März das Happy Meal einen Bausatz für eine VR-Brille enthalten, die Verpackung des Menüs hält dabei als Außenhaut her.

Das Prinzip der "Happy Goggles" ist ähnlich rudimentär wie bei Googles Cardboard, am Ende steht ein Pappkarton mit zwei eingesetzten Linsen, in das ein Smartphone hineingesteckt werden kann. Anlass der Werbeaktion ist nach Aussage des Unternehmens der 30. Geburtstag des Happy Meal in Schweden.

Ganz zufällig dürfte der Zeitraum der Aktion allerdings nicht gewählt worden sein, traditionell nutzen Familien die "Sportlov"-Feiertage zum Skifahren. Passend dazu bietet McDonalds mit "Slope Stars" ein eigenes Ski-Spiel mit 360-Grad-Blick an, das einen Tag vor dem Verkauf der Happy Goggles erhältlich sein soll. Die VR-Brillen werden zunächst in einer Auflage von 3.500 Stück und in nur 14 schwedischen Filialen verkauft und kosten einen Extrapreis von etwa 4 Euro.

Bislang ist noch nicht bekannt, ob die Happy Goggles auch außerhalb Schwedens an den Start gehen werden. Auf der offiziellen Webseite zur Brille lässt McDonalds aber durchblicken, dass es sich um ein Pilotprogramm handelt, das bei Erfolg auch in anderen Ländern umgesetzt werden könnte.

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