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21.02.1992 - 

Nach dem Verkauf des CADCAM-Bereichs

McDonnell Douglas ordnet den Information-Systems-Bereich neu

MÜNCHEN (CW) - Nachdem die McDonnell Douglas Corp., Saint Louis, ihre Software Cash-cow "Unigraphic" an EDS verkauft hat, ordnet die in London ansässige Information-Systems-Tochter nun den Nachlaß. Die Banken- und Bibliothekssystem-Geschäfte werden künftig von Frankfurt, die Bereiche Gesundheitswesen und CASE hingegen von Großbritannien aus betreut.

Zusammen mit Unigraphic verleibte sich die General-Motors-Tochter auch einige der europäischen McDonnell-Douglas-Töchter ein, darunter die Frankfurter Information Systems GmbH, die mehr als zwei Drittel ihres Umsatzes mit dem CAD/CAM-System generiert hatte. Seit November vergangenen Jahres firmiert der neue Unigraphic-Anbieter als EDS Information Systems GmbH mit Sitz in Rüsselsheim.

Die restlichen Software-Aktivitäten des Flugzeugbauers obliegen nach wie vor der Londoner McDonnell Douglas International, deren Organisation sich nunmehr aus vier "Lines of Business" zusammensetzt: Werden die Felder Gesundheitswesen und CASE-Produkte von Großbritannien aus beackert, so liegt die Verantwortung für das Banken- und Bibliotheksgeschäft ab sofort bei der neu gegründeten McDonnell Douglas GmbH mit Sitz in Frankfurt/M.

Wie der alte und neue deutsche McDonnell-Douglas-Geschäftsführer Gerd von Below erläutert, ist diese Neuorganisation als Vorbereitung auf den für das kommende Jahr geplanten Gang an die Londoner Börse zu werten. Die McDonnell Douglas Corp. beabsichtige, 75 Prozent ihrer Anteile an der Information-Systems-Division zu veräußern; allerdings werde sie sich eine Sperrminorität vorbehalten.