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11.08.2000 - 

Pläne zum Verkauf des Privatkundengeschäfts

MCI Worldcom trennt die Sprach- und Datennetze

MÜNCHEN (CW) - Der US-Carrier MCI Worldcom hat gegenüber dem Fachinformationsdienst "Computergram" bestätigt, dass er schon bald zwei getrennte Geschäftsbereiche einrichten will.

Insgesamt prüft CEO Bernard Ebbers derzeit vier Optionen, wie MCI Worldcom vor allem mit seinen Sprachnetzen und den daran angeschlossenen Privatkunden umgehen will. Entweder wird dieser Unternehmensteil als separate Einheit mit eigenem Geschäftsbericht geführt, an die Börse gebracht, als Spinoff ausgegliedert oder komplett an einen anderen Anbieter verkauft.

Anlass für diese Umstrukturierung ist der geplatzte Merger mit Sprint. Die Akquisition von Sprint sollte vor allem die Lücke in MCI Worldcoms Mobilfunkgeschäft füllen - nun steht der US-Carrier nahezu blank da. Ebbers stellte allerdings unmissverständlich klar, dass sein Unternehmen nicht unmittelbar in den Mobilfunkmarkt einsteigen werde. Einen Seitenhieb auf die Deutsche Telekom konnte er sich in diesem Zusammenhang nicht verkneifen: "Sie können sich sicher sein, dass wir für ein Unternehmen wie Voicestream keine 53 Milliarden Dollar zahlen werden."

Die Mobilfunkaktivitäten bei MCI Worldcom sind jedoch nicht ganz zum Erliegen gekommen. Während der sich über Monate hinziehenden Übernahmeverhandlungen mit Sprint konnte die Ebbers-Company bereits Mobilfunkdienste des Partners wiederverkaufen.