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24.04.1998 - 

McNealy-Company trotzt der Asienkrise

McNealy-Company trotzt der Asienkrise Ultra-Workstations bringen Sun ein Rekordquartal

Sun Microsystems weist für das am 29.März beendete dritte Quartal des Geschäftsjahres 1997/98 einen Umsatz von 2,4 Milliarden Dollar aus.Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal (2,1 Milliarden Dollar) bedeutet dies ein Wachstum von rund zwölf Prozent.Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn und gleichzeitig ein neues Rekordergebnis von 232 (197) Millionen Dollar oder 59 (51) Cent je Aktie übrig.Damit übertraf der Workstation-Spezialist geringfügig die Prognosen der Analysten, die einen Nettoertrag von 58 Cent erwartet hatten.

Sun-Chef Scott McNealy zufolge war für das positive Ergebnis neben Zuwächsen beim Server-Geschäft vor allem die Anfang Januar begonnene Auslieferung der neuen Low-end-Workstations "Ultra 5" und "Ultra 10" ausschlaggebend.Hohe Umsätze mit den beiden neuen Rechnermodellen konnten demnach die nach wie vor schwache Nachfrage in den asiatischen Märkten mehr als kompensieren. Sun-Insider versprechen sich sogar noch mehr von diesen Hoffnungsträgern: Da die zwei Unix-Rechner über eine PC-ähnliche Architektur verfügen, könne man jetzt zumindest einen Teil des an Microsoft beziehungsweise an die Hersteller von NT-Servern verlorenen Terrains im Markt zurückerobern.

McNealy warnte wegen der Asienkrise jedoch vor Euphorie."Anhaltende Schwierigkeiten" in diesen Märkten ließen für das vierte Quartal kein weiteres Rekordergebnis erwarten.Immerhin mußte das Unternehmen in einigen Ländern Südostasiens zuletzt Umsatzeinbrüche von bis zu 20 Prozent verkraften.