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10.02.2005

MDA IV sendet Daten mit UMTS

T-Mobile hat mit dem MDA IV eines der ersten Pocket-PC-Telefone mit UMTS angekündigt.

Mit dem für Sommer 2005 angekündigten MDA IV könnte T-Mobile in Sachen Pocket-PCs mit integrierter Telefoniefunktion wieder ein großer Wurf gelingen. Das Unternehmen hat nämlich Kritik etwa an der fehlenden UMTS-Unterstützung oder dem halbherzigen Tastaturkonzept, die am 2004 vorgestellten MDA III bemängelt wurden, berücksichtigt. So zeigt sich der Neuling, der eher ein "Mini-Laptop" als ein Pocket-PC ist, in Sachen Connectivity sehr kontaktfreudig: Neben GPRS und WLAN überträgt der MDA IV nun auch Daten per UMTS. Eine integrierte Bluetooth-Schnittstelle erlaubt im Büro die drahtlose Synchronisation mit dem Arbeitsplatzrechner.

Auf dem Weg zum Büro in der Westentasche stellt auch die neue, für einen Kleinstcomputer relativ große Qwertz-Volltastatur eine deutliche Verbesserung dar. War auf dem MDA III das Tippen längerer Mails noch eine Qual, sollte dies künftig kein Problem mehr sein. Um die größere Tastatur in das kleine Gerät zu integrieren, wendet T-Mobile einen Trick an, der von den Tablet-PCs der Convertible-Gattung bekannt ist. Der MDA IV besitzt ein aufklappbares Touchscreen-Display, unter dem sich die Tastatur befindet.

Als Betriebssystem dürfte der Mini, in dem ein 520 Megahertz schneller Intel-Prozessor arbeitet, wohl Windows Mobile 2005 mit bekannten Applikationen wie Word, Excel, Outlook und Internet Explorer besitzen. Für Business-User dürfte dabei besonders interessant sein, dass T-Mobile und Microsoft mit dem Exchange-Server 2003 jetzt auch bei den MDAs einen E-Mail-Push-Service realisieren, wie er aus der Blackberry-Welt bekannt ist. Die Lösung vermarktet T-Mobile als "MDA Messaging Solution". Für den Einstieg in die mobile Outlook-Welt ist ein Startpaket erhältlich, das derzeit aus zwei MDA III und zwei Windows-basierenden Smartphones SDA besteht und ein Upgrade auf Exchange 2003 umfasst. (hi)