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09.01.1976

MDS-System 2400 als "Pseudo-36020"

HAMBURG - Die Deutsche Lufthansa AG setzt seit kurzem in ihrer Hamburger Luftwerft zwei Processor-Systeme MDS 2400 ein, die über Standleitungen mit der zentralen IBM 370/158 MP im Lufthansa-Rechenzentrum in Frankfurt verbunden sind: Ein 360/20-Emulator ermöglicht den Datentransfer im "Multi-Leaving-Betrieb" mit 9600 Baud. Übertragen werden Ein-Ausgabedaten der Werftbereiche Technik, Material, Personal und Verkehrsabrechnung.

Die beiden MDS-Systeme bestehen jeweils aus einer Zentraleinheit mit 32 K Bytes Hauptspeicher, einer Bandstation, einem Kartenlesestanzer, zwei Schnelldruckern (75000 Zeilen/Std.) sowie einer Konsolschreibmaschine. Durch Peripherie-Umschalter können die Bandstationen und je ein Drucker wahlweise dem einen oder dem anderen System zugeordnet werden.

Durch den Einsatz der MDS-Systeme als "Pseudo-360/20" konnte nach Lufthansa-Angaben die Durchsatzrate des Gesamtsystems erhöht werden. Dies wird durch den gleichzeitigen Betrieb aller peripheren Einheiten und volle Datenkomprimierung erreicht. de