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Reorganisation der Vertriebsstützpunkte:


18.03.1983 - 

MDS will effektiver agieren

FRANKFURT (nw) - Eine Reorganisation ihrer Vertriebsaktivitäten in Europa hat die amerikanische Computerfirma Mohawk Data Sciences Corp. (MDS), Parsippany, eingeleitet. So können jetzt die Tochtergesellschaften direkt mit ihrer technischen Produktion in den USA Kontakt aufnehmen, während bisher der Weg ausschließlich über Brüssel führte.

Die Managementaktivitäten laufen dagegen immer noch erst in eine Zentrale in Basel, bevor sie in die USA weitergeleitet werden. Die MDS- Deutschland GmbH, Köln, hat nun die Zahl ihrer Vertriebsstützpunkte um drei auf elf reduziert, dafür aber die Kundendienststellen von 27 auf 30 erhöht. Damit, so versichert MDS, könne man effektiver und kundennäher agieren. Die Mitarbeiterzahl bleibe bei 500.

Im Jahr 1982 erzielte die deutsche Tochtergesellschaft eine Umsatzrendite vor Steuern von 8,5 Prozent. Der Umsatz stagnierte dabei auf dem Vorjahresniveau in Höhe von 72,5 Millionen Mark.

Insgesamt hat der im Netzwerkbereich und Distributed Processing tätige Hersteller weltweit den Gesamtumsatz in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 1982/83 zum 31. Januar auf 268,4 (Vorjahr 241,6) Millionen Dollar steigern können. Der Reingewinn ging allerdings von 11,38 auf 9,17 Millionen Dollar zurück. Gestützt auf den um 30 Millionen Dollar erhöhten Auftragsbestand in Höhe von 261 Millionen Dollar sieht sich das Unternehmen jedoch in einer guten Position, vor allem wenn wie erwartet jetzt die US- Konjunktur von anspringt. MDS will sich mit seiner mittleren Datentechnik auch künftig vor allem auf Großanwender konzentrieren und nicht in den derzeit heiß umkämpften Personal-Computer-Markt eindringen.