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Absage an die direkte Dateneingabe?


17.10.1975 - 

MDT-Datenerfassung auf Bandkassette

SIEGEN-HÜTTENTAL - Zu den neueren MDT-Computern der Philips Electrologica gehört die Magnetbandkassette als Standard-Ausstattung für (ECMA 34) Bestandteil Programmdokumentation und DE-Datenträger. Die für MDT-Computer typische Dateneingabe über die Konsoltastatur stellt sich jedoch - so Philips - "immer stärker als Engpaß heraus". Die hauseigene Konsequenz sind zwei spezielle Datenerfassungsgeräte - P 171 und P 172 - mit Magnetbandkassette. Die Kassetten sind bezüglich des Aufzeichnungsverfahrens Basic-Labeling und Compact-Labeling nach ECMA 41) zu allen Philips-MDT-Computern voll kompatibel.

CPU der Serie 300

Die in beiden Modellen eingesetzte Zentraleinheit (8 K Bytes, MOS-Technik, für Mikro- und Anwendungsprogramme) entspricht mit gewissen Abänderungen der CPU des Abrechnungssystems 300. Die Eingabe erfolgt über Tastatur. Ein Zeilendisplay erleichtert die Bedienung. Es zeigt zum Beispiel Formatnummer und Feldnummer oder Programmart an, sowie die eingetasteten Daten. Die Plasmaanzeige hat eine Kapazität von 32 alphanumerischen Zeichen.

Im Rahmen der Erfassungsprogramme (Formatprogramm, spezielle Formatsprache) können bis zu sieben Register (Akkumulatoren) ß 16 Stellen zur Summenbildung angesprochen werden. Dabei ist es möglich, einen Akkumulator zur Bildung einer Gesamtkontrollsumme einzusetzen. Mit der Erfassung werden die- eingegebenen Daten formatiert und geprüft, eine Fehlerbereinigung bei der nachgeschalteten Verarbeitung auf dem MDT-Computer entfällt.

Terminalversion vorgesehen

Das Grundmodell P 171 wird voraussichtlich rund 18 000 Mark kosten. Das Modell P 172 ist zusätzlich mit einem Matrixdrucker (60 Z/s) ausgestattet und kostet rund 22 000 Mark. Die Mehrausgabe dürfte sich lohnen: das Gerät kann als Off-Line-Drucksystem eingesetzt werden. Beide Terminal-Versionen-Typen sind für später vorgesehen. os