Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

02.03.1979 - 

Zur Lage auf dem Computer-Markt:

MDT und Groß-EDV ziehen gleich

FRIBOURG (sg) - Die Entwicklung auf dem Schweizer Computer-Markt verläuft erwartungsgemäß. Dies bestätigt einmal mehr der in diesen Tagen für das vergangene Jahr neu aufgelegte Bericht über den Bestand an Computer-Anlagen in der Schweiz. Der Herausgeber, das Institut für Automation und Operation Research an der Universität Fribourg, setzt damit seine Bemühungen um mehr Transparenz auf dem Schweizer Computer-Markt fort.

Die in dem Bericht aufgezeigte Entwicklung ist gekennzeichnet von einer steten, zahlenmäßigen Zunahme an Computer-Installationen sowie einer unveränderten Rangfolge der Herstellerfirmen, welche sich in diesem stark umkämpften Markt teilen. Die wohl eindrücklichste Feststellung dieser Untersuchung ist, daß MDT-Anlagen der Anzahl nach heute bereits mit den Großsystemen gleichziehen.

Das Eldorado der Computeranwender scheint in der Nordostschweiz zu liegen wo nahezu die Hälfte aller EDV-Anlagen betrieben werden. Daneben nimmt sich der Anteil an Computer im Tessin mit knapp 3 Prozent eher bescheiden aus. Am häufigsten werden Computer für kommerzielle Applikationen, allen voran Buchhaltung, Fakturierung sowie Lohn- und Gehaltsabrechnung eingesetzt. Nach wie vor führen Handelsfirmen die Liste der Unternehmen mit eigenen Computer-Installationen an. Auf diese Gruppe entfallen rund 20 Prozent aller Installationen.

Die Zunahme an installierten Terminals, von denen es Ende 1978 insgesamt 13 772 in der Schweiz gab, betrug gegenüber dem Vorjahresergebnis rund 1000 Einheiten. Damit waren, unter der Annahme, daß jeder zweite Anwender bereits im Dialog arbeitet, pro Firma durchschnittlich rund 12 Terminals im Einsatz. Dies bestätigt, daß vermehrt dialogorientierte EDV betrieben wird.