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21.07.2000 - 

Kommentar

Mega-Kunden stehen im Regen

Kaum zu glauben: Zweieinhalb Monate firmiert das Softwarehaus schon unter dem neuen Namen Agresso-Mega GmbH; doch der Geschäftsführer benötigt erst den Druck von CW-Recherchen, um anzukündigen, dass die Anwender irgendwann in den nächsten Wochen erfahren, wie die grobe Strategie des Unternehmens aussehen wird.

Obwohl sich den Kunden mittlerweile ein desolates Bild ihres Anbieters bietet, äußern sich Vertriebsmitarbeiter noch immer beschönigend; sie informieren jedoch nicht: Dass die Standardsoftware noch in diesem Jahr mit einer grafischen Oberfläche daherkommen soll, wird als Innovation und als Beweis für erhebliche Investitionen in Forschung und Entwicklung verkauft. Der Aderlass beim Personal wird verschleiert, in dem man vorgibt, nicht genau zu wissen, wie viele Programmierer denn nun in welchen Bereichen des Hauses arbeiten.

Solche Aussagen wirken lächerlich. Bereits mit der Quantum-Übernahme durch SER war das Schicksal der betriebswirtschaftlichen Standardsoftware Mega besiegelt. Aber die Behauptung, Anwender hätten mit ihrer Forderung nach Internationalisierung eine solche Entwicklung gewollt und damit den Mega-K.o. beschleunigt, zeugt von Zynismus. Kein Wunder, dass die Agresso-Mega GmbH nicht einen Kunden benennen kann, der diesen angeblichen Wunsch bestätigt.