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CSI-Studie warnt vor Sicherheitslücken

Mehr Angriffe auf Firmen

14.04.2000
MÜNCHEN (CW) - Alarm für Netzwerker: Immer mehr Unternehmen werden von Hackern attackiert. Eine Studie des Computer Security Institute (CSI) bestätigt diesen Trend.

Gemeinsam mit der Computer Intrusion Squad des Federal Bureau of Investigation (FBI) hat das CSI die Studie "2000 Computer Crime and Security Survey" erstellt. Die Experten befragten dazu 643 Sicherheitsverantwortliche in US-Unternehmen und erhielten teilweise alarmierende Antworten.

Fast drei Viertel stellen ernsthafte Angriffe festSo antworteten fast drei Viertel der Firmen, während der letzten zwölf Monate "ernsthafte" Angriffe festgestellt zu haben. Dazu zählt das CSI Denial-of-Service-Attacken, Sabotage von Daten und Netzwerken oder das Eindringen in Computersysteme, aber auch Diebstahl unternehmenseigener Informationen oder finanziellen Betrug. 74 Prozent gestanden finanzielle Einbußen als Folge dieser Attacken ein. Erstaunliche 42 Prozent wollten beziehungsweise konnten diese Verluste beziffern: Insgesamt beliefen sich die finanziellen Schäden von 273 antwortenden Unternehmen auf rund 265 Millionen Dollar (zum Vergleich: Über die drei vorausgegangenen Jahre betrug dieser Wert zirka 120 Millionen Dollar).

Der CSI-Studie zufolge sind Unternehmensnetze Angriffen sowohl von innen als auch von außen ausgesetzt. 71 Prozent aller befragten Firmen stellten unbefugte Zugriffe auf Ressourcen fest, die von Mitarbeitern ausgingen. Zwei wesentliche Bedrohungen von außen macht das CSI aus: Denial-of-Service-Attacken, die unlängst auch hierzulande für Schlagzeilen sorgten, registrierten 27 Prozent der Unternehmen. 25 Prozent gaben an, jemand sei von außen in ihr Computersystem eingedrungen. Nach wie vor ein wichtiges Thema sind Computerviren: Solche digitalen Schädlinge wurden in 85 Prozent aller Unternehmen entdeckt.

Patrice Rapalus, Direktor des CSI, nennt die Ergebnisse der fünften Sicherheitsbefragung "besorgniserregend. (...) Im Hinblick auf die Beachtung von Sicherheitsregeln, den Einsatz von fortgeschrittenen Technologien, das Einstellen von qualifiziertem Personal und die Ausbildung der mit der Sicherheit betrauten Mitarbeiter gibt es noch einiges zu tun." FBI-Sprecher Bruce Gebhardt sieht in den Ergebnissen Hilfen, die Unternehmen dabei unterstützen können, rechtzeitig vorbeugende Maßnahmen zu treffen. Weitere Informationen finden sich im Web unter http:// www.gocsi.com/prelea_000321. htm. Dort kann auch eine kostenlose Kopie der Studie angefordert werden.