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18.05.2007

Mehr Arbeitsspeicher, bitte!

Notebooks werden immer leistungsfähiger - auch, weil die Hersteller immer mehr Arbeitsspeicher verbauen. Wie sich diese Entwicklung auf die Rechnerpreise auswirkt, wollte die BFL Leasing GmbH wissen.

Von Christian Töpfer

Die Größe des Arbeitsspeichers bildet zusammen mit der Prozessorgeschwindigkeit und der Festplattengröße die drei Leitkennzahlen, wenn es um die Leistungsfähigkeit eines Computers geht. Die BFL Leasing GmbH (www.bfl-it- index.de), ein IT-Finanzierer aus Eschborn und Herausgeber des monatlichen "IT Index", wollte nun wissen, wie sich das Angebot an Notebooks mit unterschiedlicher Speicherausstattung über die Jahre verändert und wie sich diese Entwicklung auf die durchschnittlichen Notebook-Preise ausgewirkt hat. In die Untersuchung flossen die Daten von tragbaren PCs ein, die in Deutschland über das Internet gehandelt wurden.

Das Angebot an Notebooks mit einem Arbeitsspeicher von 256 MB ist im Betrachtungszeitraum rapide gesunken: War Anfang 2005 noch fast jedes dritte Notebook mit einem 256er-Speicher bestückt, wiesen Anfang 2007 lediglich drei Prozent aller im Internet angebotenen Notebooks diese Speichergröße auf (siehe linke Grafik). Erwartungsgemäß beträgt der durchschnittliche Preisrückgang bei Notebooks mit 256 MB RAM stolze 32 Prozent (siehe rechte Grafik).

Bei den Geräten mit 512 MB Arbeitsspeicher kann von einer Marktbereinigung keine Rede sein. Zwar vermindert sich deren dominierender Anteil aus 2005 (65 Prozent) auf zuletzt etwa 45 Prozent, dennoch bleiben Geräte mit dieser Konfiguration auf der Angebotsseite sehr stark vertreten. Interessant hierbei ist, dass der Anteilsverlust keinen großen Einfluss auf den Durchschnittspreis hatte: Notebooks mit 512 MB RAM verzeichneten innerhalb der zurückliegenden zwei Jahre den geringsten relativen Preisverlust.

1-GB-Notebooks liegen im Trend

Den größten Sprung machten Notebooks mit 1 GB Arbeitsspeicher. Innerhalb von zwei Jahren steigerten sie ihren Angebotsanteil von anfänglichen fünf Prozent auf knapp 45 Prozent und zogen somit im Januar 2007 mit dem 512er als am häufigsten eingebauten Arbeitsspeicher in mobilen Endgeräten gleich. Betrachtet man den dazugehörigen Verlauf des durchschnittlichen Angebotspreises, verwundert diese Entwicklung nicht: Seit Januar 2006 nähern sich die Preise für Notebooks mit 512 MB beziehungsweise 1 GB immer weiter an.

2 GB große Arbeitsspeicher waren zum Jahresbeginn in 6,5 Prozent aller tragbaren Rechner vertreten - möglicherweise eine Folge des starken Preisrückgangs Anfang 2006. Trotzdem bleiben Notebooks mit einem 2.048er-Speicher in Deutschland vorerst ein Premium-Produktangebot.