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17.08.1979 - 

Akzelerator-Paket und ein neues 470-Modell von Amdahl:

Mehr CPU-Leistung auf Knopfdruck

FRANKFURT (je) - Mit Amdahls neuem "Akzelerator" (auf deutsch: Beschleuniger) soll "ungenutzte und damit unwirtschaftliche Rechnerleistung der Vergangenheit angehören", meint der Hersteller. Vielmehr soll ein "Minimum Entry-Computer" den normalen Tagesbedarf abdecken und der Akzelerator auftretende Spitzenbelastungen abfangen. Gleichzeitig mit dem neuen Beschleuniger stellt der DM-Konkurrent sein Modell 470 V/7a vor, das leistungsmäßig zwischen den Rechnern 470 V/6-11 und 470 V/7 angesiedelt ist.

Ein einziger Konsolenbefehl - und die Anwender der 470 V-Modelle 5, 5-II und 7a verfügen zusätzlich über eine Leistung, die der einer IBM /370-158 entspricht, sagt der Hersteller. Er bietet den Akzelerator für eine monatliche Mindestmiete von 4200 Mark an (entsprechend 20 Stunden Laufzeit). Dazu Amdahl-Deutschland-Manager Miltiades E. Zioutas: "Wir verkaufen nicht mehr Modelle, wir verkaufen Kapazität - das ist eine echte Revolution." Lieferbar ist der Beschleuniger angeblich noch in diesem Jahr.

Die neue Amdahl 470 V/7a wurde, wie es heißt, für Anwender entwickelt, die einen preisgünstigen Hochleistungscomputer erwerben und sich gleichzeitig die Möglichkeit offenhalten möchten, seine Kapazität in kürzester Zeit auf die einer 470 V/7 oder einer 470 V/8 aufzurüsten.

Die Leistung der 470 V/7a entspricht ungefähr 75 bis 85 Prozent der Leistung einer 470 V/7. Sie läßt sich mittels des Akzelerators um etwa 20 Prozent erhöhen. Außerdem kann das System bis zu I6 MB und 16 Kanälen aufgerüstet werden. Die ersten Auslieferungen - außerhalb Europas - sind für September vorgesehen. Preislich liegt das Modell 7a zwischen zehn und zwölf Prozent unter der V/7.