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Neues CICS-Release reduziert Installationsaufwand:


16.08.1985 - 

Mehr Komfort bei der Terminaldefinition

FRAMINGHAM (CWN) - Gute Karten bei Benutzern und Marktbeobachtern hat die neue CICS-Version 1 Release 7 von IBM. Das kürzlich vorgestellte Produkt ist darauf abgestimmt, Installation und Rekonfiguration von Terminals zu erleichtern.

Das neue CICS-Release verfügt Informationen aus den Vereinigten Staaten zufolge über eine automatische Installationseinrichtung. Der Benutzer muß folglich ein Terminal nicht mehr selbst CICS-gerecht definieren, wenn es zuvor auf VTAM eingestellt war.

Ziel dieses Konzepts ist es nach Aussage eines IBM-Sprechers, den Definitionsaufwand und Speicherbedarf sowie die Verwaltungsarbeit zu reduzieren. Dem Vernehmen nach lassen sich die Terminals auch so definieren, daß ihre Einstellparameter automatisch von einem CICS-System übernommen werden. In einem CICS-Netz reicht also eine einzige Terminaldefinition aus.

Als großen Vorteil empfinden die von COMPUTERWORLD in einer Blitzaktion befragten Benutzer, daß virtueller Speicherplatz in der Größenordnung zwischen 1 MB und 4 MB freigesetzt wird.

Ein positives Echo konnten auch die erweiterten Recovery-Funktionen und vor allem der verbesserte "warme Restart" verbuchen: VSAM- und BDAM-Datensets werden jetzt erst eröffnet, wenn sie von einer bestimmten Anwendung aus angesprochen werden. Außerdem ist der Zugriff auf VSAM- und BDAM-Dateien nun auch möglich, während CICS läuft, und nicht nur während der Job-Step-Initialisierung.

Besonders nützlich für den User, so IDC-Analyst Frank Gens, ist die erweiterte Komponente "Resource Definition Online" (RDO). Sie erlaube, eine neue Einheit während eines CICS-Laufs dynamisch zu definieren. Auch sei es jetzt nicht mehr nötig, den Terminal-Control-Table für CICS zu reassemblieren.

Das vorige Release gab dem Benutzer demgegenüber lediglich die Möglichkeit, Programme, Dateien und Transaktionen dynamisch zu definieren.

Nach Verlautbarungen aus den USA dürfen die User künftig mit mehr Flexibilität bei der Rekonfiguration ihrer Ressourcen rechnen, da der Systemprogrammierer im Handumdrehen weitere Terminals an das CICS-Netz anschließen kann.