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12.02.1982 - 

Datendokumentations-Prozessor DCP 6050:

Mehr Leistung aus dem Netzwerk holen

JÜCHEN (pi) - Mehr Wirtschaftlichkeit des Datenverkehrs in großen, über weite Entfernungen reichenden Netzwerken verspricht die Codex Deutschland, Jüchen, ein Geschäftsbereich der Motorola GmbH. Mittel zum Zweck ist das neue Modell DCP 8050 eines Datenkommunikations-Prozessors. Hervorstechende Eigenschaft des DCP sei "adaptive Leitwegsteuerung".

Die benutzerspezifische Bestimmungsort-Leitwegsteuerung erlaubt dem Anwender, von einer Datenstation aus auf die Ressourcen mehrerer Hostrechner zuzugreifen. Dieser

Konkurrenzbetrieb verbessere das Preis- /Leistungsverhältnis insofern, als die Hostanschlüsse verringert werden könnten.

Eingriffsmöglichkeit für bestimmte Protokolle erhöhe den Datendurchsatz in Leitungen mit großen Weitergabeverzögerungen wie zum Beispiel in Satelliten-Übertragungsstrecken.

Der DCP verfügt nach Herstellerangaben ferner über eine automatische adaptive Datenkomprimierung. Sie könne kundenspezifische Komprimierungstabellen für verschiedene Protokolle überflüssig machen, was die Systemleistung noch einmal steigern könnte.

Der DCP 6050 unterstützt laut Prospekt beliebige Kombinationen von Asynchron-, BSC- und SDLC/HDLS-Protokollen, seine Installation mache im übrigen keinerlei Hardware- oder Softwareänderungen erforderlich. Durch modularen Aufbau kann der DCP 6050 bei wachsenden Anforderungen an die Netzwerkleistung mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet werden; er ist außerdem abwärtskompatibel mit den intelligenten Netzwerk-Prozessoren der Serie 6000. Der DCP unterstützt CCITT X.25 und bringt damit auch den Zugriff auf öffentliche Datennetze. In seiner Funktion als Netzwerk-Verwaltungssystem verfügt der DCP über eine Reihe von Diagnosefunktionen, die auf einer Diskette gespeichert sind.

Informationen: Codex Deutschland, Geschäftsbereich der Motorola GmbH, Meyerkamp 22, 4053 Jüchen 1, Tel.: 0 21 81/4 8100 oder Rosenheimer Str. 30, 8000 München 80, Tel.: 089/48 30 95.