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Mehr Marge mit UMTS-Notebooks

09.07.2007
Zusätzlich einen Datentarif bei einem Notebook-Verkauf anzubieten, kann bis zu 300 Euro mehr Marge bringen. Fachhändler informierten sich auf einer ChannelPartner-Veranstaltung Anfang Juli bei Mobilfunk-Providern und Notebook-Herstellern, welche Möglichkeiten es gibt.

Von Beate Wöhe

Beate Fricke, Product Manager Marketing bei der Ingram Micro Distribution GmbH, stimmte die teilnehmenden Fachhändler des "Channel Test Day: UMTS-Notebooks" mit ihrem Beitrag: "Revolutionieren Sie Ihr Business mit UMTS!" auf die Tagesveranstaltung in München ein. Diese Revolution untermauerte die Ingram-Micro-Mitarbeiterin zum Beispiel mit Zahlen von IDC, wonach das Angebot an UMTS-embedded-Notebooks und PC-Karten extrem ansteigen wird. Der Hauptwachstumstreiber seien 13 Millionen mobile Arbeiter in Deutschland. Gleich zu Beginn machte Fricke den anwesenden Resellern außerdem mit Margen von bis zu 300 Euro für die Freischaltung eines Datenvertrages den Mund wässrig.

Verloren im Tarifdschungel?

Doch vor der Marge steht der Abschluss eines Datenvertrags. Und dazu tauchten vor allem im anschließenden Vodafone-Vortrag viele Fragen von Seiten der Fachhändler auf. Die monatlichen Gebühren, bestehend aus einem Grundtarif und den entsprechenden Datenoptionen erklärte Martin Klippel, Marketing Manager Business Partnerships bei Vodafone D2 anhand von Tariftabellen. Mit Fallbeispielen aus der anwesenden Händlerschaft konnte Licht ins Dunkel gebracht werden.

An einer Zusammenarbeit interessierte Fachhändler haben außerdem die Möglichkeit, in das neue Fachhandelsprogramm "Vodafone ProIT", das Silke Eggert, Head of Department Business Partnerships bei Vodafone D2, präsentierte, aufgenommen zu werden. Mit dem sich derzeit im Aufbau befindlichen Konzept will Vodafone ausschließlich IT-Fachhändler adressieren.

EDGE oder UMTS?

Die Marschrichtung von T-Mobile erklärte anschließend Rüdiger Althoff, Key Account Manager bei T Mobile Deutschland. Der Carrier will verstärkt mit kombinierten Angeboten aus Festnetz und mobilen Datendiensten in den Markt gehen. Auch der T-Mobile-Vertreter musste sich den Fragen des Publikums stellen. So wurde die Auf- und Abwärtskompatibilität von verschiedenen PC-Karten über die verschiedenen Mobilfunktechniken geklärt. Auch kam die Frage aus dem Publikum, welche Möglichkeiten man einem Kunden anbietet, der in seinem Gebiet keinen UMTS-Empfang hat. Die Alternative, EDGE, sei laut Althoff bis Ende 2007 in ganz Deutschland flächendeckend verfügbar.

Um die IT-Fachhändler beim Einstieg in den Verkauf der mobilen Datentarife zu unterstützen, verteilt T-Mobile aktuell über die Distribution zu allen UMTS-embedded Notebooks von FSC und zu allen datenfähigen Kommunikationsprodukten ein 30 Tage "web ‘n’ walk"-Paket. Fachhändlern, die eines dieser Pakete für einen Kunden aktivieren, erhalten laut Althoff nach Ablauf der 30-tägigen Testphase einen 90-tägigen Kundenschutz, bevor der Carrier direkt an den Kunden herantritt.

Wie schnell man eine dieser Testkarten freischaltet, demonstrierteAndrea Bock, T-Mobile Sales Consultant bei Ingram Micro zusammen mit einem Händler aus dem Publikum.

Reseller testen UMTS-Technologie

Nach dem theoretischen Teil, in dem die Hersteller FSC, Lenovo und Wortmann den Teilnehmern in Breakout Sessions ihre Geräte vorstellten, kam dann für 15 der teilnehmenden Fachhändler der große Moment. Sie konnten für die Zeit von drei Wochen je ein UMTS-embedded-Notebook oder ein Notebook mit externer UMTS-Karte mitnehmen, um die Technologie ausführlich kostenlos zu testen oder ihren Kunden vorzustellen. In drei Wochen werden sich diese Fachhändler erneut mit Carriern und Notebook-Herstellern bei ChannelPartner treffen, um ihr Feedback zu geben.

Darüber, wie die Händler die Notebooks in Verbindung mit UMTS bewertet haben, informieren wir unsere Leser nach dem erneuten Treffen mit den Testern und Herstellern.