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08.06.2007

Mehr Marge mit Zubehör

Schon seit den 80er-Jahren bietet Philips PC-Accessoires an. Jetzt wird das Angebot nochmals deutlich aufgestockt. Welche Produkte in Deutschland auf den Markt kommen und über welche Kanäle sie vertrieben werden, lesen Sie hier.

Von Ulrike Goreßen

Wer als Fachhändler digitale Unterhaltungselektronik im Angebot hat, kommt an bestimmten "Muss"-Marken nicht vorbei. Dazu gehört unter anderem Philips. Doch das Unternehmen bietet neben klassischen CE-Produkten fürs Wohnzimmer oder unterwegs ein umfassendes Portfolio von sogenannten PC-Accessoires an. Dazu gehören unter anderem DVD-Brenner, Monitore, Lautsprecher, Webcams, (DECT-)Telefone, Kopfhörer, Soundkarten, externe Festplatten sowie digitale Bilderrahmen und Universalfernbedienungen. All diese Produkte sind Philips-intern im Geschäftsbereich B2B aufgehängt, und zwar unter dem Namen PACD (Philips Accessories Communication Displays).

Und genau dieser Geschäftsbereich soll noch stärker ausgebaut werden, da Zubehör Handel wie auch Hersteller bessere Margen ermöglicht.

Als zusätzlichen Anreiz für Handelspartner hat Philips das Competence-Partner-Programm eingerichtet. Die Teilnahme am Bonusprogramm richtet sich ausschließlich an Fachhandelsunternehmen, und sie ist nicht von einem Mindestumsatz abhängig.

Zubehörangebot wird ausgeweitet

Durch den Verkauf von den Philips-Monitoren können die Handelsunternehmen Prämienpunkte auf einem Punktekonto sammeln. Der Kontostand im Philips-Competence-Partner-Portal (www.philips.com/partner) kann jederzeit kontrolliert werden. Zur Teilnahme berechtigt sind alle Fachhandelsunternehmen, die bei einem autorisierten Distributoren beziehen (mehr dazu im Kasten).

Auf der Computex, die vorige Woche in Taiwan stattfand, stellte Philips gleich eine Vielzahl an Produktneuheiten vor, die bis Jahresende auf den Markt, teilweise auch auf den deutschen, kommen werden.

Jetzt schon im deutschen Handel ist die "STD5130", die erste externe Festplatte von Philips mit einer Speicherkapazität von 1 Terabyte. Sie ist sowohl mit USB-2.0-Anschluss als auch mit einer schnellen eSATA-Schnittstelle ausgestattet, die sechs Mal schneller als der derzeitige Industriestandard USB 2.0 ist. Weiterer Vorteil: Dank des 32-MB-Puffers können Daten sofort und fehlerfrei übertragen werden. Ein integrierter Lüfter vermeidet gemeinsam mit einem Überhitzungsschutzsystem hohe Temperaturen.

Die externe Festplatte eignet sich besonders für Benutzer, die zusätzlichen Speicherplatz für Musik-, Video- und Fotodateien benötigt. Da es sich hierbei um eine Single-Disc-Version handelt, ist das Gerät trotz seiner hohen Kapazität viel kleiner als die aktuellen Double-Drive-Lösungen. Der UVP liegt in Europa bei 569 Euro.

Ab Herbst 2007 erweitert Philips das PC-Peripherieangebot erstmals um eine externe Network-Attached-Storage-Festplatte (NAS). Die "SPD8020" kann als zentraler Speicherort für Daten dienen, die per WLAN überall im Heimbereich abrufbar sind. Im Gegensatz zu anderen Festplatten kann die SPD8020 auch direkt an einen Router angeschlossen werden. Wenn die NAS-Festplatte mit einem digitalen TV-Medianadapter verbunden wird, lässt sich die Festplatte auch als Medienserver einsetzen, um Musik- oder Videodateien in privaten Netzwerken zu streamen. Und über den integrierten FTP-Server kann auf die externe Platte über eine aktive Internetverbindung von jedem beliebigen Ort weltweit zugegriffen werden. Der UVPfür Europa steht momentan noch nicht fest.

Auch einige PC-Kameras und Webcams wurden auf der Computex erstmals vorgestellt. Für den einfachen und schnellen Einstieg in den Online-Video-Chat sollen die Modelle "SPC520NC" und "SPC220NC" sorgen. Die beiden können direkt am PC oder Laptop angebracht werden, verfügen über ein integriertes, digitales Mikrofon sowie eine Schnappschusstaste und ermöglichen Video-Streaming mit 30 Frames pro Sekunde. Sie sind kompatibel zu allen gängigen Instant-Messaging- und Internet-Call-Diensten wie Skype, Windows Live Messenger und Yahoo-Messenger.

Die beiden Einstiegsmodelle sind ab der zweiten Jahreshälfte zum Preis von 34,99 respektive 19,99 Euro (UVP) erhältlich.

Und im gehobenen Webcam-Bereich will Philips ab Herbst drei weitere Modelle anbieten. Die Preise für die "SPC620", "SPC1000" und das Flaggschiff "SPC1300" stehen derzeit noch nicht fest. Das Trio ist kompatibel mit Windows Vista. Die SPC1300 verfügt wie die Flat-TVs von Philips über Pixel-Plus-2-Technologie und kann durch Interpolation Fotos mit bis zu sechs Megapixel schießen. Dank Digital Natural Motion Technology sind laut Hersteller flimmerfreie Videos mit bis zu 90 Bildern pro Sekunde möglich. Die Webcam verfügt auch über zwei integrierte direktionale Mikrofone, wodurch Störgeräusche herausgefiltert werden können.

Weitere Produktneuheiten im Zubehörsegment sind in Planung.