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19.05.2000 - 

Pulsar-Prozessoren sollen für Leistungsschub sorgen

Mehr Power für die RS/6000-Server

MÜNCHEN (CW) - IBM hat die Server-Familie RS/6000 im mittleren Leistungsbereich um drei Mitglieder erweitert. Alle neuen Maschinen nutzen Risc-Prozessoren, die in Kupfertechnik gefertigt sind.

Kurz vor der Ankündigung von Compaqs neuen "Alpha"-Servern geht IBM mit drei Modellen der RS/6000-Familie in die Offensive, die für mittlere Leistungsanforderungen gedacht sind. Big Blue zielt mit den Varianten "F80", "H80" und "M80" auf Kunden, die damit E-Business, Enterprise Resource Planning, Business Intelligence oder Server-Konsolidierung betreiben wollen.

Alle drei Modelle nutzen den mit 500 Megahertz getakteten 64-Bit-Risc-Chip "RS64 III" (Codename "Pulsar"). Eine Technikstudie aus den IBM-Entwicklungslabors in Rochester, Minnesota, bezeichnet die Architektur als "eine Power-PC-kompatible SMP-Implementierung". Der Pulsar-Chip löst den Vorgänger "Northstar" ab, der als erster sowohl in den RS/6000- als auch in den AS/400-Servern zum Einsatz kam.

IBM hat den drei neuen Rechnern Funktionen aus der Großrechnerwelt eingepflanzt, etwa einen Serviceprozessor, der das System überwacht, oder die automatische CPU-Deallokation, die einen Prozessor bei Problemen isoliert und so das Gesamtsystem am Laufen hält.

Als Einsteigermodell gedacht ist der F80, der mit einer bis sechs CPUs bestellt werden kann. Der Deskside-Rechner kommt mit maximal 16 GB Hauptspeicher und AIX 4.3.3 zu einem Einstiegspreis von knapp 23000 Dollar.

Rund 3500 Dollar teurer ist das Modell H80, das ebenfalls mit maximal sechs Pulsar-Prozessoren und 16 GB Hauptspeicher arbeitet. Der Nachfolger des "H70"-Servers lässt sich in ein 19-Zoll-Rack einbauen und bietet daher auch mehr Möglichkeiten für den Anschluss von Speicherperipherie.

Das Acht-Wege-Modell M80 ist ebenfalls einbaufähig, erlaubt aber die Erweiterung des Hauptspeichers auf 32 GB. Zusätzliche Stromversorgung und Lüfter, beide im laufenden Betrieb auszutauschen, sind hier werksseits eingebaut, bei den anderen Modellen optional zu bestellen. IBM veranschlagt einen Grundpreis von zirka 81 500 Dollar.

Alle neuen RS/6000-Server arbeiten mit AIX 4.3.3 und sollen ab 9. Juni verfügbar sein.