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20.07.1990 - 

Siemens verbessert Leistungen für Unix-Umgebung

Mehr Schnittstellen und höhere Festplatten-Kapazität für Sinix

MÜNCHEN (pi) - Mit einer neuen Version von Sinix, zusätzlichen Schnittstellen für Peripherieerweiterungen und einer Erhöhung der Kapazität der Festplatten und Sicherungsmedien erweitert die Siemens AG, München, ihr Angebot in Sachen Workstation-Peripherie.

Mit dem neuen Terminal-Attachement-Concept-Sinix (TACSI) wird die Anzahl der frei konfigurierbaren Schnittstellen von bisher 96 auf 256 beim Sinix-Mehrprozessorsystem MX 500 und von 30 auf jetzt 44 Anschlüsse beim Mehrplatzsystem MX 300 erhöht.

Die Verkabelung von Endgeräten wie Druckern und Bildschirmen wird vereinfacht. TACSI nutzt zur Datenverarbeitung konventionelle Telefonleitungen, also nicht geschirmte Zweidraht-Leitungen. Der Vorteil für den Anwender ist nach Siemens-Angaben eine Einsparung bei den Installationskosten durch Wegfall der zusätzlichen Kabelverlegung.

Die Endgeräte werden - bis zu einer Entfernung von 2000 Metern - über einen Terminal-Anschluß-Konzentrator (TAK) mit dem Rechner verbunden, wobei vier Geräte über frei wählbare Schnittstellen (SS97 oder V.24) angeschlossen werden können. Über eine Zweidraht-Leitung lassen sich zwei Konzentratoren, das heißt acht Endgeräte, betreiben. Auch TACLAN (Terminal-Attachement-Concept-LAN), der Direktanschluß von Bildschirmen an ein lokales Netzwerk, sorgt für mehr Anschlußmöglichkeiten. Pro Terminalserver werden acht Endgeräte-Anschlüsse konzentriert und direkt mit dem LAN verbunden. Mit der neuen Sinix-Version sind erstmals Laufwerke mit einer Brutto-Kapazität von 760 MB einsetzbar. Gegenüber den bisherigen 310-MB-Platten bedeutet dies ein mehr als doppeltes Speichervolumen pro Platte. Verfügbar sind die 760-MB-Laufwerke für die Rechner MX 500 (Modell 75) und MX 300 (ab Modell 10); durch die maximale Anzahl von zwölf Platten beim MX 500 wird eine Plattenkapazität von 9,1 GB erreicht.

Höhere Speicherkapazitäten im Festplattenbereich werden durch Sicherungsmedien ergänzt, die auch eine externe Sicherung dieser Datenmengen zulassen. Mit dem Magnetband-Kassettengerät in Video-8-Technik lassen sich auf einer Kassette bis zu 2,3 GB brutto (read after write) speichern. +