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30.03.2016 - 

Kommentar zur CeBIT

Mehr Stabilisierung als Stagnation

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Die Meinungen zur CeBIT 2016 gehen weit auseinander. Es gibt zwar Alternativen zur CeBIT, doch diese können die Messe nicht komplett ersetzen - noch nicht.

Die Besucher- und Ausstellerzahlen der CeBIT 2016 bewegen sich auf dem Vorjahresniveau. Die immer noch als "weltgrößte IT-Messe" bezeichnete Schau stagniert, oder hat sich stabilisiert - je nachdem, ob man der "das Glas ist halb voll"- oder der "das Glas ist halb leer"-Fraktion angehört. Tatsache bleibt jedoch, dass das Glas, wie das Messegelände auch, nur zur Hälfte gefüllt ist. Es wäre also noch jede Menge Luft nach oben.

Es gibt auch Lichtblicke auf der CeBIT.
Es gibt auch Lichtblicke auf der CeBIT.

Doch vielleicht ist es nicht notwendig, dass das Messegelände aus allen Nähten platzt. Die CeBIT ist kompakter, aber auch professioneller geworden. Leider spiegelt sich das nicht in der Belegung der Hallen wider. Die halbleere Hallen und lange Wege könnten vermieden werden, wenn man die Messe auf weniger Hallen konzentrieren würde.

Die Branche hat sich geändert und damit auch ihre Leitmesse. Man darf die CeBIT nicht an den Zeiten der Jahrtausendwende messen, sondern an den Informationen, die man komprimiert in kurzer Zeit erhalten hat, den Kontakten, die geknüpft worden sind und den Geschäften, die auf den Weg gebracht wurden.

Für einen Abgesang ist es noch viel zu früh. Eine wirklich umfassende Alternative zur CeBIT gibt es derzeit nicht, denn die Konkurrenten bedienen nur einzelne Segmente oder vertikale Märkte. Darauf ausruhen, dürfen die sich CeBIT-Macher jedoch nicht, sonst brechen noch mehr Segmente weg, die dann gerne von anderen Messen übernommen werden.

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