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15.09.2000 - 

25 Prozent der Anwender verlieren bis zu einer Stunde pro Tag

Mehr Stress mit dem PC als mit den Schwiegereltern

MÜNCHEN (CW) - Ein PC-Ausfall birgt mehr Stresspotenzial als die üblichen Tücken des Alltags. Das ist das Resultat einer Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Benchmark Research kürzlich im Auftrag von IT-Dienstleister ICL durchführte.

Die psychologischen Aspekte einer instabilen IT-Infrastruktur am Arbeitsplatz dürfen nicht länger ignoriert werden. Zu diesem Schluss kommt IT-Dienstleister ICL angesichts seiner aktuellen Studie, bei der im Juli dieses Jahres 200 Büroangestellte aus den Bereichen öffentliche Verwaltung, Dienstleistung und Fertigung befragt wurden. Demnach sind Computerpannen als Stressfaktor nicht zu unterschätzen.

So halten 68 Prozent der PC-Nutzer das Streiken ihres PCs für stressiger als ein Wochenende mit den Schwiegereltern. Ganze 79 Prozent würden lieber in einer Bank anstehen oder in einem überfüllten Lokal auf Bedienung warten, als sich mit PC-Problemen herumzuschlagen. Vom IT-Stress besonders gebeutelt scheinen zehn Prozent der Umfrageteilnehmer, die die Zicken ihres Rechners schlimmer finden als ihren Urlaubsflieger zu verpassen, oder die gar einen ganzen Tag Babysitten der Arbeitsverweigerung ihres PCs vorzögen (50 Prozent). Die Grenze ihrer Belastbarkeit erreicht haben dürften diejenigen, die eine PC-Panne härter trifft, als vom Partner verlassen zu werden - nach Angaben von ICL immerhin eine von acht befragten Personen.

Durch langsame oder unzuverlässige Technologien vergeudet ein Viertel der Umfrageteilnehmer im Schnitt 30 bis 60 Minuten pro Tag. 45 Prozent verlieren täglich immerhin zwischen fünf und 30 Minuten. Auf Abhilfe im Falle einer Störung warten 30 Prozent der Befragten mehr als zwei Stunden, 22 Prozent gaben Wartezeiten zwischen einer halben und einer Stunde an.