Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

30.01.2004 - 

Malteser Hilfsdienst will Browser-basierendes System einführen

Mehr Transparenz in der Projektabrechnung

MÜNCHEN (CW) - Der Malteser Hilfsdienst will mehr Transparenz und Zeitnähe in die Projektabrechnung seines Auslandsdiensts bringen. Zu diesem Zweck plant die Organisation, ihr bisheriges Kassensystem durch eine Browser-basierende Lösung für Projekt-Management und Rechnungswesen zu ersetzen.

Bislang geben die Mitarbeiter des Malteser Auslandsdiensts sämtliche Daten der laufenden Projekte in ein einfaches Kassensystem ein. Diese werden zusammen mit den händisch erstellten Belegen in die Kölner Zentrale der internationalen Hilfsorganisation transportiert und dort per Batch-Import-Run in SAP R/3, das Buchhaltungssystem des Gesamtkonzerns, eingespielt. "Viele Datensätze erfordern dabei aufgrund der kulturellen Unterschiede eine manuelle Nachbearbeitung", schildert Ingo Radtke, Leiter des Malteser Auslandsdiensts, das derzeitige Prozedere. Um den mit der bisherigen Lösung verbundenen Aufwand zu reduzieren sowie transparent und zeitnah abrechnen zu können, haben sich die Malteser für "Fundtrac" entschieden, das künftig in Ergänzung zu SAP R/3 laufen soll.

Die Software der Ulmer Ciwi GmbH fungiert als Schnittstelle zwischen Finanz- und Projekt-Management und ermöglicht sowohl die projektbezogene als auch die periodische Buchhaltung. Mit Hilfe der neuen Lösung kann künftig jede Niederlassung des Malteser Auslandsdiensts Buchungen via Internet an die Zentrale übermitteln sowie auf alle relevanten Daten zugreifen, die in einheitlicher Form vorliegen. "Eine SAP-Buchhaltung im Busch ist aufgrund der schwierigen Verhältnisse vor Ort sowie mangelnder Verfügbarkeit entsprechenden Personals nicht machbar", begründet Radtke die Entscheidung für die Software des Ulmer Unternehmens.

Bei der zertifizierten Lösung handelt es sich um ein "abschlussfähiges" Produkt. Deshalb zieht die Organisation derzeit in Erwägung, den komplett eigenständigen Buchungskreis des Auslandsdiensts künftig nicht mehr über SAP, sondern ganz über Fundtrac abzuwickeln. "Die sonstige Buchhaltung des Malteser Hilfsdiensts wird allerdings nach wie vor über SAP laufen", stellt der Leiter des Auslandsdiensts klar. (kf)