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04.04.1976 - 

IBM: Mehr Gewinn denn je

Mehr verkauft, weniger vermietet

STUTTGART - Mehr Umsatz (5,05 Milliarden Mark) und mehr Gewinn (456 Millionen Mark) als je zuvor hat IBM Deutschland GmbH im vergangenen Jahr erwirtschaftet. Und das, obwohl die Fertigung - so der Leiter des Geschäftsbereiches Produktion. G. H. Müller - "erheblich zurückging". Wie man das schafft, wurde nur zum Teil erklärt: So hat IBM beispielsweise 30 Millionen Mark mehr Zinsen eingenommen als 1974, insgesamt 95 Millionen Mark.

Die IBM-Kunden haben 1975 mehr gekauft und weniger gemietet als in früheren Jahren. denn "die Investitionszulage hat den Markt in Bewegung gebracht", erklärte der Leiter des Geschäftsbereiches DV, K. E. Michel, auf einer Bilanz-Pressekonferenz.

Lizenzen als sonstige Leistungen

Die Zahl der deutschen IBM-Mitarbeiter sank durch natürliche Fluktuation um 611 auf 24 263. Von ihnen mußten viele im Jahr 1975 Mobilität und Weiterbildungsbereitschaft beweisen, damit IBM ihre "Vollbeschäftigungspolitik" durchhalten konnte. Von der "gesamten Unternehmensleistung" von 5,4 Milliarden Mark flossen 30 Prozent an die Mitarbeiter, 14 Prozent an Materiallieferanten, 13 Prozent an die öffentliche Hand (Steuern: 714 Millionen Mark). vom Rest bleibt der größte Teil im Hause IBM: 5 Prozent Dividende, 19 Prozent zur "Erhaltung der Unternehmenssubstanz" und auch ein Gutteil der 19 Prozent für "sonstige Leistungen", in denen die Lizenzzahlungen an die Muttergesellschaft stecken. -py