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Bis zu sechs Rechnerkomplexe in einem Cluster

Mehrknotenlösung unter NT für den Parallel Server

12.06.1998

Innerhalb der kommenden vier Wochen wird Oracle die Cluster-Option noch einmal ausbauen. Dann soll es möglich sein, sechs Rechnerknoten zu einem System zusammenzuschließen.

Oracle gab ferner bekannt, man habe mit mehr als zehn Hardwareherstellern Zertifizierungsabkommen geschlossen. Weitere Anbieter würden in den nächsten Monaten hinzustoßen.

Bislang offerierte der Datenbankanbieter eine unter dem Namen "Failsafe" bekannte Zwei-Knoten-Lösung des Parallel Server für NT. Als Konkurrenzprodukte bietet Microsoft seinen "SQL Server 6.5, Enterprise Edition", der wie auch IBMs unter "DB2" laufendes Angebot für Cluster mit maximal zwei Maschinenkomplexen ausgelegt ist. Im wesentlichen handelt es sich hierbei um sogenannte Failover-Cluster. Bei diesen übernimmt mehr oder weniger automatisiert die zweite Maschine die Aufgaben eines parallel geschalteten Rechners, wenn dieser ausfällt.

Ein Vorteil der Mehr-Knoten-Lösung von Oracle besteht in der erhöhten Ausfallsicherheit solch eines Rechnerverbundes, ein Argument, das insbesondere in Clusterumgebungen von großer Bedeutung ist. Cluster werden nämlich in der Regel vor allem genutzt, um Anwender vor Havarien ihrer Systeme zu schützen.

Weniger im Vordergrund steht der Aspekt der Skalierbarkeit von Servern. Oracles Vorstoß dürfte trotzdem auch ein Versuch sein, NT als Betriebssystem der Wahl für unternehmensweite DV-Aufgaben zu plazieren. Allerdings hat es gegenüber Unix-Derivaten und insbesondere Großrechner-Betriebssystemen noch erhebliche Defizite, wie Michael Bauer, Geschäftsführer der Informatik Training GmbH und Marktinsider, betont.