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15.02.2007

Mehrwert in der Gigaset-Familie

Mit innovativen Endgeräten, neuen Produktideen und der Ausweitung auf das Home-Entertainment-Geschäft will die Siemens-Tochter SHC den Preisverfall im DECT-Telefonmarkt kompensieren.

Von Dr. Thomas Hafen

Festnetz- und VoIP-Telefonie verbindet das "Gigaset C455 IP" der Siemens-Tochter Home and Office Communication Devices (SHC). Das Gerät, das mit einem integrierten Anrufbeantworter ausgestattet ist, eignet sich vor allem für Familien. Es lassen sich nämlich bis zu sechs Mobilteile an der Basisstation anmelden und drei Gespräche gleichzeitig führen (2 x VoIP, 1 x Festnetz). Der Nutzer kann darüber hinaus die Anmeldedaten von maximal sechs SIP-Accounts - auch von verschiedenen Providern - hinterlegen. Das C455 IP ist ab März für 110 Euro (UVP) erhältlich.

Das Telefonieren über IP bietet aber noch weitere Vorteile. Alle Nutzer eines IP-fähigen Siemens-DECT-Telefons gehören automatisch zur "Gigaset.net"-Community und können untereinander kostenlos telefonieren. In Kooperation mit KlickTel erhält der Nutzer eines solchen Geräts außerdem Zugriff auf mehr als 30 Millionen Rufnummern und Branchenbucheinträge des Anbieters. Der Anwender kann mit seinem Handset direkt auf diese Informationen zugreifen und aus den Telefonbüchern und Gelben Seiten heraus den gewünschten Teilnehmer anrufen.

Eine interessante Ergänzung zu einem Gigaset-Telefon bietet die Türfreisprechanlage "HC450". Sie ist kompatibel zu den DECT-Modellen "SL550", "SL560", "S450", "E450", "S440" und "S645" sowie deren ISDN- beziehungsweise Anrufbeantwortervarianten und wird wie ein zusätzliches Mobilteil an der Basisstation angemeldet. Klingelt es an der Tür, wird das Signal je nach Konfiguration an eines oder mehrere der an derselben Basisstation angeschlossenen Mobilteile weitergeleitet. Diese reagieren mit einem speziellen Klingelton und zeigen auf dem Display "Haustür" an. Über sein Handset kann der Anwender dann mit dem Besucher sprechen und ihm gegebenenfalls die Tür öffnen.

Die Signalisierung der Türsprechanlage lässt sich auch weiterleiten, beispielsweise auf ein Handy oder das Bürotelefon. Eine Sprachansage hilft in diesem Fall dabei, das Klingeln an der Haustür von einem normalen Anruf zu unterscheiden. Nach der Ansage kann der Nutzer entscheiden, ob er mit dem Besucher an der Tür sprechen will oder nicht.

Über die beiden Klingelknöpfe des HC450 lassen sich auch unterschiedliche Mobilteile ansprechen. Die Konfiguration erfolgt über das Menü eines geeigneten Gigaset-Telefons. Wird beispielsweise der obere Klingelknopf als "Büro" konfiguriert, läutet nur das Mobilteil im Büro. Mit der zweiten Klingeltaste "Privat" werden hingegen alle anderen Mobilteile gerufen. Alternativ kann ein Knopf des Geräts als Lichtschalter fungieren.

Die Türsprechstelle ist ab März erhältlich und kostet etwa 300 Euro (UVP).

Eine Kombination aus schnurlosem Stereokopfhörer und Telefon-Headset ist der "ZX1 Bluetooth Communicator". Musik soll er dank DSP2-Technologie in guter Qualität und über Entfernungen bis zu 100 Meter hinweg empfangen können. Klingelt das Telefon, während der Nutzer über das ZX1 Musik hört, wird die Wiedergabe unterbrochen, und der Anwender kann das Gespräch direkt über das Bluetooth-Gerät annehmen. Um diese Funktion nutzen zu können, benötigt der Nutzer ein Bluetooth-fähiges Handy oder Schnurlostelefon. Stereoanlage oder Fernseher lassen sich über den Kopfhörerausgang und den Adapter "ZX2" mit dem ZX1 verbinden. Eine Anbindung von PCs per Bluetooth-Dongle oder -Modul ist ebenfalls möglich.

Der ZX1 soll im April für 139 Euro auf den Markt kommen. Im Paket mit dem ZX2 wird er für 159 Euro (jeweils UVP) zu haben sein.